Diese Neuausrichtung hat auch bei den Uhrenherstellern eingesetzt und einige Hersteller haben inzwischen Sonnenuhren im Angebot. Doch was ist das Besondere an einer Solar-Tauchuhr und wie geht das? Die Solar-Tauchuhr verwandelt das von den Sonnenzellen des Zifferblatts absorbierte und absorbierte Licht in Strom. Weil der Tag der Erde aus Tag und Nachts besteht, ist das Licht der Sonne nicht immer verfügbar.
Zur Kompensation dieses Nachteils gegenüber einer Uhr mit Batterien haben Solartauchuhren kleine Kraftspeicher, die die gespeicherte Leistung bei Vorhandensein von Strom im Dunkeln wieder abführen. Ein großer Pluspunkt einer Sonnenuhr ist natürlich, dass ein Akkuwechsel nicht nötig ist. Darüber hinaus gibt es auch Hybridmodelle, deren Solarzelle die Batterien nur unterstützt und nicht komplett mit Strom versorgt.
Von einer dunklen Gangreserve spricht man bei vielen Herstellern, was dazu führt, dass eine vollständig geladene Sonnenuhr über einen längeren Zeitraum ohne Sonneneinstrahlung weiterlaufen kann. Eine gute Sonnenuhr hat eine dunkle Gangreserve von mehr als 6 Monaten. Die Lebenserwartung ist wie bei allen Batterien, auch bei Miniaturbatterien in Solartauchuhren, beschränkt und sie verliert mit der Zeit an Absorptionskapazität.
Sobald der Kraftspeicher seinen Lauf genommen hat, ist es ratsam, die Uhr nachzuladen. Am besten lädt man die Uhr in der Wohnung in der NÃ? Zur Verlängerung der Lebenserwartung einer Solar-Tauchuhr wird empfohlen, die Uhr nicht komplett zu entleeren.
Bei gutem Lichtverhältnis empfiehlt es sich, die Uhr einmal im Jahr für ca. 4 bis 5 Std. nachzuladen. Wenn die Uhr über einen langen Zeitabschnitt hinweg nicht benutzt wird, sollte ein Ort zur Aufbewahrung der Uhr mit ausreichend Helligkeit ausgewählt werden.