Certina DS Action Diver: Die Gehäusegrößen im Vergleich

Die Certina DS Action Diver ist eine Taucheruhr, die es seit vielen Jahren gibt. DS steht für Double Security: besonders robuste Dichtungen schützen die Uhr gegen Wasser und Stöße. Beide Gehäusegrößen haben dieselbe Technik. Entscheidend ist, ob die Uhr kompakt oder kräftig am Handgelenk wirken soll.

Die zwei Gehäusegrößen

Certina bietet die DS Action Diver in zwei Gehäusegrößen an. Der Unterschied klingt klein, wirkt am Handgelenk aber deutlich. Die größere Version trägt sich präsent und massiv, die Lünette und der Zifferblattaufbau wirken großzügig. Die kleinere Variante ist schlanker, leichter und unauffälliger, ohne dass sie an Taucheruhr-Charakter verliert.

Auch das Gewicht unterscheidet sich. Die größere Uhr mit Automatikwerk bringt mehr Masse auf die Waage, was man bei längerem Tragen spürt. Die kleinere Version ist angenehm leicht und eignet sich auch für schmalere Handgelenke, bei denen eine größere Uhr überstehen würde. Wer ein schmales Handgelenk hat, sollte die kleinere Variante ernsthaft in Betracht ziehen. Bei einem kräftigeren Handgelenk trägt sich die größere Version ausgewogen.

Wasserdichtigkeit und Saphirglas

Beide Größen sind wasserdicht und für den Tauchsport geeignet. Die verschraubte Krone und der verschraubte Gehäuseboden gehören zum DS-Konzept und halten den Druck zuverlässig ab. Die einseitig drehbare Lünette mit Leuchtpunkt dient zur Kontrolle der Tauchzeit. Sie lässt sich nur gegen den Uhrzeigersinn drehen, damit ein versehentliches Verstellen die Tauchzeit nicht verlängert.

Das Saphirglas ist bei beiden Modellen Standard. Es ist kratzfest und auf der Innenseite entspiegelt, sodass die Uhr auch bei starkem Sonnenlicht gut ablesbar bleibt. Saphirglas ist härter als Mineralglas und übersteht den Alltag mit Türen, Tischkanten und anderen harten Gegenständen ohne sichtbare Spuren.

Quarz und Automatik

Die DS Action Diver gibt es mit zwei verschiedenen Uhrwerken. Die Quarzversion arbeitet mit einer Batterie und ist besonders wartungsarm. Sie müssen die Uhr nicht aufziehen, und die Ganggenauigkeit liegt im Bereich von wenigen Sekunden pro Monat. Die Automatikversion nutzt das Powermatic-Werk. Es zieht sich durch die Bewegung des Handgelenks selbst auf und bietet eine Gangreserve.

Die Automatikversion ist die klassische Wahl für alle, die mechanische Uhren schätzen. Sie hat einen sichtbaren Rotor, der sich beim Tragen dreht, und einen Sekundenzeiger, der ruckfrei über das Zifferblatt gleitet. Die Quarzversion ist die pragmatische Alternative: Sie müssen sich um nichts kümmern, nur die Batterie muss nach einigen Jahren gewechselt werden. Beide Werke sind bewährt und zuverlässig. Der Preisunterschied zwischen den Versionen ist überschaubar.

Welche Größe zu welchem Handgelenk passt

Die Entscheidung zwischen den beiden Gehäusegrößen sollten Sie nicht nur am Handgelenkumfang festmachen, sondern auch an Ihrem Tragegefühl. Messen Sie den Umfang mit einem flexiblen Maßband direkt über dem Handgelenkknochen. Bei einem schmalen Handgelenk wirkt die kleinere Uhr harmonisch, die größere kann dann zu groß wirken und an der Kante des Handgelenks überstehen. Bei einem kräftigen Handgelenk trägt sich die größere Version ausgewogen, während die kleinere fast zierlich wirkt. Dazwischen entscheidet der persönliche Geschmack.

Ein zweiter Punkt ist der Anlass. Die kleinere Version passt unter eine Hemdmanschette und wirkt im Büro unauffällig. Die größere Version ist ein Statement, sie fällt auf und passt besser zu Freizeitkleidung, Outdoor-Aktivitäten oder wenn Sie eine Uhr mit Präsenz suchen. Probieren Sie beide Größen im Fachgeschäft an, denn die Wirkung am eigenen Handgelenk lässt sich schwer aus Zahlen ableiten. Achten Sie dabei nicht nur auf den Durchmesser, sondern auch auf die Höhe des Gehäuses, denn eine hohe Uhr kann am Handgelenk stören, wenn Sie häufig mit der Hand auf Tastaturen oder Tischen aufliegen.