Gangolf Kirche Trier

Bandenkirche Trier

St. Gangolfturm, dahinter Dom und Liebfrauenkirche von der Mariensäule aus gesehen. Südlich des Marktplatzes liegen die Marktkirche und die Stadtpfarrkirche St. Gangolf. Hinter den Häusern des Trierer Hauptmarktes verbirgt sich die Markt- und Stadtkirche St.

Gangolf.

St. Gangolf - Trier - Ratings und Bilder

unmittelbar vom Marktplatz, durch den etwas verborgenen Eingangsbereich und wenige Schritte durch einen Hinterhof, können Sie diese wunderschöne, etwas einfache Kirche besichtigen, wunderbar, spezielle Atmosphäre! Die Kirche sollte man sich nicht entgehen lasen und ist wirklich eindrucksvoll. Ein wenig verborgen ist die Kirche und man erreicht den Zugang durch eine kleine Allee.

Die Zahl der anwesenden Besucher war gering und man konnte die Kirche in aller Stille besuchen. Leicht verborgen und nicht sofort zu erkennen, gibt es den Zutritt zu dieser wunderschönen Kirche am zentralen Markplatz, die trotz der vielen Attraktionen in Trier wirklich einen besuchenswert ist. Steht man auf dem Markplatz, kann man den Eingang zur Kirche erkennen, aber nicht immer wiederfinden.

Auch die Suche nach diesem Zugriff ist die einzigste Schwierigkeit. Wie viele andere Gemeinden auch, ist die Kirche selbst nichts Außergewöhnliches.

St. Gangolf in Trier an der Muschel Peter Paulin Gemeinde Katharina

Kollegialkirche Kathedrale Wederath Mittelalter Triumphaler Kreuzturm

Südlich des Marktes liegen die Markt- und Stadtparkirche St. Gangolf. Hinter den Stadthäusern, die vom Kirchenturm beherrscht werden, verbirgt sich das Kirchenschiff. St. Gangolf ist nach dem Münster die ýlteste Kirche der Hansestadt und damit die erste echte Trierer Gemeinde. In Verbindung mit dem Kauf des Stadtrechtes liess Erzherzog Heinrich I. 958 eine Markthalle erbauen.

Das Kirchengebäude wurde 1507 mit zwei zusätzlichen Stockwerken und einem neuen, spattgotischen Spitzhelm am Kirchturm fertiggestellt, was durch die Schenkung von zwei Verwitweten im Jahr 1507 ermöglicht wurde. Über die Dommertürme ragte der Kirchturm, was dem Erzbischof von Trier sehr ärgerlich war. Im Jahre 1670 wurde St. Gangolf um ein Nordseitenschiff ergänzt.

Die Südseite des Marktes wird vom Westernturm mit seinen vier Untergeschossen aus dem Anfang des XVI. Jahrhunderts und seinen beiden Obergeschossen sowie dem spitzen Helm aus dem Anfang des XVI. Jahrhunderts dominiert. Es handelt sich um einen rechteckigen Saal, der in ein Mittelschiff und ein Nordseitenschiff unterteilt ist. Zwei frühgotische Maßwerk-Fenster an der Nordseite stammen noch aus dem alten Gebäude aus dem XIII. Jahrhund.

Auf der Außenseite der Sängerchorwand, die von einem großen Schaufenster durchbrochen wurde, ist eine Kreuzgruppe aus dem XVI. Jahrhundet. Vom Markplatz aus ist die Gemeindekirche St. Gangolf durch das 1731 erbaute Rokokoportal und den Gräberfeld ersichtlich. Oberhalb des zwischen zwei Kolonnenpaaren geformten Torbogens steht der Schutzpatron der Kirche, der Merowingerheilige und Krieger Gangolf mit Schild und Speer, in einer nördlichen Ecke zwischen den Flankenengeln unter krönenden Puttis.

In deutscher Sprache wird die römische Schrift übersetzt: "St. Gangolf, Patron und Schützer dieses Tempels". Im Kirchenschiff der Kirche St. Gangolf befindet sich ein Rippengewölbe aus dem 16. Jhdt. In der Oberstufe wird Christus zwischen Maria und Josef thronen und Engel anbeten. Die untere Hälften zeigen St. Gangolf und St. Sebastian.

Wichtige Kunstwerke der Trierer Innenstadt sind in der Markthalle St. Gangolf noch vorhanden, obwohl im neunzehnten Jh. viel verschwendet wurde. Unter den Vordächern befinden sich die Gestalten von St. Michael, St. Andreas, St. Katharina und St. Barbara. Erwähnenswert ist auch das Steinaltarbild von Hans Ruprecht Hoffmann im Nebenschiff aus dem Anfang des XVII. Jahrhunderts mit nischenartigen Gestalten und Reliefs. In diesem Zusammenhang sind auch die folgenden Punkte zu nennen.

Sehenswert sind auch das überlebensgroße Siegeskreuz über dem Hauptaltar, ein Grab aus dem XVI. Jh. mit 10 Gestalten, ein Epitaph aus der Frührenaissance neben dem Eintritt in die Kirche, eine Anna Selbreit aus dem XVI. Jh., das Bronzetaufbecken aus dem XVII. Jh. mit zwei Inschriftenbändern am westlichen Ende des Seitenschiffes und eine sitzend wirkende Gottesmutter ab 1320 im Mast.

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