Beichtstuhl

konfessionell

Die neuesten Tweets von Your confessional (@Your confessional). In der Beichte erzählen die Katholiken dem Priester ihre Sünden und bitten Gott um Vergebung. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Das Beichtstuhl war ein Pflichtbestandteil der Gründung der katholischen Kirche. Es ist der übliche[1] Platz für das individuelle Bekenntnis der Sünden der Gläubigen, gefolgt von der Absolution des Priesters. Eine konfessionelle Tradition gibt es auch in den evangelisch-lutherischen Gemeinden. Das konfessionelle Konzept der heutigen Gestalt geht auf den Barock zurück. Sie ist ein nahezu abgeschlossenes, schrankähnliches Holzmöbel, das oft mit aufwendigen Schnitzereien verziert ist und in zwei oder (meist) drei Interieurs unterteilt ist: eines für den Pfarrer, eines (oder zwei) für die Beichtväter (zwei für wechselnden, aber nicht gleichberechtigten Gebrauch).

Die Seite des Pfarrers beinhaltet einen Platz, der der Türe zugewandt ist, die Seite des Glaubenden einen Kniesitz, der auf die Gitteröffnung in der Partie abgestimmt ist, durch die das Geständnis gemacht wird. Es gibt auch halboffene und völlig geöffnete Beichtväter, bei denen sowohl der Beichtvater als auch der Pfarrer von aussen zu sehen sind.

Auf Initiative der Fritzlarer Bischofssynode (1234) wandelte sich das (doppelte) Fachwerkfenster zu einer Trennmauer zwischen Pfarrer und Beichtvater. Die Schnitzerei vieler Konfessionelle beinhaltet seit dem Hochmittelalter auch Rosetten als Zeichen der Geheimhaltung: Dem Pfarrer wurden die Konfessionsgeheimnisse "sub pink" ("unter der Rose"), d.h. strikt geheim, verkündet. Bei allen weiteren Erscheinungsformen des Beichtstuhles wird der Notwendigkeit Rechnung getragen, das Geheimnis der Beichte gegenüber Dritten und eine bestimmte Annonymität gegenüber dem Priesters.

Im Rahmen der Entscheidungen des Konzils von Trient hat sich Erzherzog Karl Borromäus von Mailand in seinen konkreten Bestimmungen nur mit dem zweigeteilten Bekenner beschäftigt[3]. 4) In den Kirchengebäuden der Neuzeit gibt es anstelle eines Konfessionsraumes gelegentlich einen Beichtstuhl, in dem man sowohl knieend hinter einer gitterähnlichen Zwischenwand als auch gegenüber dem Pfarrer sitzen kann.

Sogar in evangelischen Gotteshäusern wurden bis ins achtzehnte Jh. einige prächtige Konfessionelle erbaut, von denen viele überlebt haben. Im Anschluss an die Konfession Augustana (1530), das erste Geständnis der evangelischen Ländereien, wurde das Ohrgeständnis aufgehoben, aber das individuelle Geständnis aufrechterhalten. Zu diesem Zweck wurde auch eine spezielle Konfessionsform vorbereitet, die Martin Luthers theologische Sichtweise betonte, dass es nicht um das Bekennen von Sünden geht, sondern um die Freisprechung als Bußziel.

5} Ein zuverlässiges Zeugnis dieser konfessionellen Tradition ist Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dessen Pietätpraxis die individuelle Beichte umfasste, die er unter anderem auf diese Weise beschreibt: Ich war so verlegen, dass ich das in meinen Händen befindliche Werk öffnete und es mit der ersten besten kurzen Formulierung zurückließ, die so allgemeingültig war, dass jeder es ganz ruhig sagen konnte.

"Protestantische Kircheneinrichtung als Beichtstuhl ist hier eine Selbstverständlichkeit. A. In der Katholikengemeinde: Edmund W. Braun, Otto Schmitt: Confessional. Heldegard Heidelmann, Helmuth Meißner: Protestantische Konfessionelle in Sachsen. Freilichtmuseum Bad Windsheim 2002, ISBN 3-926834-46-3 Jutta Reisinger-Weber: Evangelikale Konfessionelle in der Breuberger Herrschaft, in: Der Odenwald 63, Ausgabe 4, 2016, S. 131-147. Wilhelm Schlombs:

Der Werdegang des Bekenntnisses in der Katholizistischen Gemeinde. Alexander Wieckowski: Protestantische Konfessionäre in Sachsen. Sax-Verlag, Beucha 2005, ISBN 3-934544-74-6. Alexander Wieckowski: Ökumenische Buchpraxis in Sachsen and in the Dresden Women kath. Ältester Beichtstuhl des Oldenburgischen Münsterlands in der Siebten St. Marienkirche. Im: Jahresbuch für das oldenburgische Münsterland 2005, S. 102-111. Höhespringen Kan. 964 CIC - 1. Der Aufnahmeort der sakramentalen Bekenntnisse ist eine Gemeinde oder Kapell.

2. Für den Beichtstuhl sind von der Bischöflichen Konferenz Regeln zu verabschieden; es ist jedoch darauf zu achten, dass sich die Beichtstuhlinhaber immer an öffentlich zugänglichen Orten aufhalten, die mit einem festgelegten Raster zwischen Buße und Beichte ausgestattet sind, so dass die Gläubigen, wenn sie dies wollen, diese kostenlos nutzen können. 3. Bekenntnisse dürfen nur aus triftigen Gründen außerhalb des Bekenntnisses empfangen werden.

Hochsprung ? Robert B. Witte: Mainzer 1939, S. 168. Springen Sie auf die Seite ? Kap. 23 seiner Anweisungen. Hochsprung Siehe Bürhren 2014, S. 113 f. Hochsprung Ernst Bezzel: Kostenlos zugeben. Calwer, Stuttgart 1982, S. 28. hochspringend Johann Wolfgang von Goethe: Goethes poetisches Werk.

Highspringen Leonhard Chr. Sturm: Architektonische Abdeckung von evangelischen Kleinkirchen Figuren und Einrichtungsgegenständen. Hamburg-J. 1712. Hochsprung Jutta Reisinger-Weber: Protestantische Konfessionelle in der Breuberger Domäne. Volumen / Ausgabe 5. 7. 2016 Breuberg-Bund e. V., Neustadt 2016, S. 131-147. Hochsprung Jutta Reisinger-Weber: Protestantische Konfessionelle in der Breubergischen Domäne.

Hochsprung Alexander Wieckowski: Protestantische Konfessionelle in Sachsen.