Nasenpiercing

Nasendurchdringung

Piercings zieren die Nasen vieler Menschen. Dies ist, was Sie über Schmerzen und mögliche Risiken beim Nasenpiercing wissen sollten. Vor dem Piercen können Sie sich hier genau informieren. Die bekannteste Nasenpiercing ist das Nasenloch. Sie wird durch die Nasenlöcher gestochen und ist besonders bei Frauen beliebt.

Nasenpiercings: Einstich, Vorsicht & Risiko

In Deutschland setzt sich der Piercingtrend fort. Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden verschiedene Körperteile gern mit Plugs oder Ösen verziert. Nebst Ohr, Lippe und Bauchnabel liegen die Nasen mit den populärsten Ohrringen weit vor. Woher der Trendverlauf kommt, wie Nasenpiercings eingestochen werden, welche Gesundheitsrisiken sie darstellen und was bei der Nachsorge wichtig ist, können Sie hier nachlesen.

Zu den auffälligsten gehören die Nasenstechereien, da der Piercingschmuck sehr gut im Gesichtsbereich liegt. Nasenpiercing: Bei der häufigsten Art des Nasenstechens wird der rechte oder rechte Flügel durchbohrt. Die Nasenlöcher werden durch das unter dem Knorpel der Nasenscheidewand liegende Gewebe eingebracht.

In der Regel wird ein Bugring ausgewählt. Das hat den großen Nachteil, dass sie leicht nach oben geklappt werden können und sich so gut am Arbeitplatz ausbreiten.

Brückenpiercing: Der Piercingschmuck befindet sich am Ende des Nasenrücken, horizontal zwischen den Nasenlöchern. Besondere Sorgfalt ist beim Durchstechen des Nasenpiercings geboten. Der erfahrene Bohrer fängt damit an, den entsprechenden Nasenbereich gut zu entkeimen. Während eines Nasenloch-Piercings durchbohrt der Locher das Nasenloch mit einer Einweg-Nadel, die mit Kunststoff oder Teflon bedeckt ist.

Zum Schutz der Nasenwand kann er auch einen Schutzschlauch in die Nasenwurzel stecken. Danach durchbohrt der Locher die Nasenlochwand. Die Kunststoff- oder Teflonhülle verbleibt in der Nasenspitze, durch diese kann nun der Juwelenschmuck hindurchgeführt und das Nasenpiercing mit einer kleinen Kugel geschlossen werden.

Etwas komplizierter sind die anderen Nasenpiercings: Beim nasalen Langpiercing muss die Nasenwand durchbrochen werden, beim Brückenpiercing die Nasalwurzel. Vor der Operation sollte Ihr Locher Sie daher über den exakten Verlauf und die möglichen Schwierigkeiten informieren. Für ein Lochstechen sind unterschiedliche Werkstoffe wie Gelb- und Weißgold, medizinisches Edelmetall oder Reintitan erhältlich.

Am besten informieren Sie sich von Ihrem Locher über die Materialeigenschaften. Inwiefern sind die Beschwerden bei einem Nasenpiercing schwer? Der Knorpel der Nasenlöcher (der nach der Nasenlochmethode punktiert wird) galt als verhältnismäßig empfindlich gegen Schmerz, da die Nasenlöcher von Feinnerven durchquert werden. Das nasale lange Piercing ist jedoch besonders problematisch, da drei Punktionskanäle (an den beiden Nasenlöchern und an der Nasenscheidewand) angelegt werden müssen.

Das Ausmaß des Piercings eines Nasenpiercings ist jedoch letztlich vom jeweiligen Schmerzgefühl abhängig. Eine Lokalanästhesie ist prinzipiell auch möglich, allerdings entfällt diese in der Regel, da die Beschwerden nicht signifikant stärker sind als die, die eine Injektion im Nasenbereich hervorrufen würde. Die Reaktion der Oberhaut auf ein erneutes Nasenpiercing sind in der Regel Rötung und Schwellung.

Fassen Sie das Loch so wenig wie möglich an - und nur mit Desinfektionsmitteln. Schützt das Nasenpiercing vor Verschmutzung. Im Anfangsstadium können Sie auch in der Nacht ein Gips über das Loch stecken, damit kein Fussel in die neue Verletzung gelangt. Verwenden Sie die von Ihrem Locher oder Pharmazeuten empfohlenen Pflegeprodukte.

Das Nasenloch nicht entfernen, sonst kann sich das Bohrloch rasch wieder schließen. Wenn sich das Nasenpiercing entzuendet, sollten Sie sofort einen Facharzt konsultieren. Nasenpiercings - welche Gefahren sind möglich? Eine Komplikation mit einem Nasenpiercing ist zwar rar, aber nicht auszuschließen - vor allem, wenn das Piercing nicht professionell ausgeführt wurde. Wird das Nasenloch piercing z.B. zu hoch angesetzt, droht bei einer entzündlichen Erkrankung eine Beschädigung des Nasenknorpelskeletts.

Beim Brückenpiercing droht die Möglichkeit, den Trigeminus-Nerv zu treffen. Nasenpiercings können außerdem nasale Beschwerden wie z. B. verstopfte Atmung oder unerwünschte Atmungsgeräusche verursachen. Piercer müssen in Deutschland in Bezug auf die eingesetzten Werkstoffe den EU-Richtlinien entsprechen. Ist es sehr kühl (unter zehn Graden unter Null), droht auch eine lokale Erfrierungen, da der Schmuck aus Metall die Kälte aufnehmen kann.

Der Begriff des Piercings kommt vom deutschen Wort "to pierce" und heißt "pierce" oder "pierce something". Das Piercen von unterschiedlichen Haut- und Körperteilen ist nichts Ungewöhnliches, es wird seit Tausenden von Jahren von vielen ethnischen Gruppen (vor allem in Afrika, Asien und Südamerika) betrieben. Die Hippie-Bewegung hat in den 60er Jahren Bauch, Zunge, Piercings und Co. aus Asien nach Europa gebracht.

Heutzutage werden viele Menschen vor allem aus optischen Gesichtspunkten durchbohrt. Etwa neun Prozentpunkte aller Damen sind in Deutschland mit einem Stechen ausgestattet, während der Männeranteil bei drei liegt. Andere interessierte Leser: 1 Association of Professional Piercers (nicht angegeben): Juwelen oder Körperverletzungen? Schultze (2008): Durchdringen unter die Haut: Bijouterie mit Risiko.

Drei Trampische, H. et al. (2014): Tattoo und Piercing in Deutschland.

Mehr zum Thema