Alte Uhrenhersteller

Altuhrenhersteller

ihre Marken von denen anderer Uhrenhersteller abheben sollte. Uhrenkollektion: Tag Heuer engagierte Sammler Die Herstellerin von schnellen Sportarmbanduhren will die internationale Gemeinschaft der Kollektoren einbeziehen, um das gemeinsame Erinnerungsvermögen an die geliebte Sportart wiederherzustellen. Tag Heuer, eine Uhrenmanufaktur, die heute zur LVMH-Gruppe gehört, die von der Firmengründung durch Edouard Heuer im Jahr 1860 bis zum Konkurs im Jahr 1984 schlicht und ergreifend als heutige Firma bezeichnet wurde, befindet sich in der glücklichen Situation, ein Angehöriger der Gründungsfamilie als Ehrenpräsident begrüßen zu können.

Ab 1957 steuerte der 1932 in turbulenten Momenten die Geschäfte des Unternehmens, er trieb die Konzentration auf Armbanduhren-Chronographen voran, Ende der 1960er Jahre erlaubte er seinem Unternehmen, an der Enwicklung des ersten Cronographen mit Automatikaufzug teilzunehmen und war der erste Uhrenhersteller, der seine Handelsmarke der Weltcup-Reihe 1 durch Sponsoring von Rennfahrern und das Entwickeln der ersten vollelektronischen Zeitmesser für Rennteams anschloss.

Erst 19 Jahre später, als der damals geschäftsführende Gesellschafter Jean-Christophe Babin ihn als ehrenamtliches Mitglied der Geschäftsführung und als Brand Ambassador einsetzte, kam Jack Heuer zu "seinem" Unternehmen zurück. Doch selbst ein früherer Gönner kann sich nicht an alle Hinweise und technische Einzelheiten einer Uhrenmanufaktur erinnern, und so kommt einem so vollständigen Unternehmensarchiv eine große Bedeutung in der Historie jeder einzelnen Automarke zu.

Aber wie bei vielen Uhrenmanufakturen, die in kürzester Zeit von mechanischem auf elektronisches Uhrwerk umsteigen mussten, in Konkurs gegangen sind oder den Eigentümer gewechselt haben, ist bei den Umbrüchen dieses Jahres viel Verlust entstanden. Tag Heuer verfügt über ein umfangreiches Depot und ist dabei, wichtige alte Armbanduhren, die im Haus nicht vorhanden sind, zurückzunehmen.

Die Webpräsenz hat es vielen Sammlern gewisser Armbanduhren, die sich nicht selten in einer einzigen Handelsmarke niedergelassen haben, erlaubt, Themenwebsites zu kreieren und Informationen in einem Forum auszutauschen. Einige von ihnen sind tiefgreifende Kenner gewisser Bereiche "ihrer" Handelsmarke, und ihr geteiltes Wissen bildet ein weites Feld. Tag Heuer hat sich unter der Schirmherrschaft von Jean-Claude Biver, der seit 2014 Vorstandsvorsitzender der neuen Marken ist, vorgenommen, dieses gemeinsame Wissen zu nützen.

Dadurch entstand ein erster Kontakt zwischen der Originalmarke und den Liebhabern der ehemaligen Heuermarke. Tag Heuer hat am zwölften und dritten Tag eine Truppe von 30 anwesenden Fans von Heuer in die Zentrale der Modemarke in La Chaux-de-Fonds eingeladen, um darüber zu diskutieren, wie das Wissen über das Unternehmen und die Gemeinschaft am besten zusammengeführt werden kann.

Es war für viele der Teilnehmer der erste Versuch, eine moderne Uhrenproduktion zu besuchen, und so bestand großes Verlangen, drei Produktionsstätten zu besuchen. Der erste Tag war dem Hauptquartier in La Chaux-de-Fonds gewidmet, wo sich die Konstruktionsabteilung, die Uhrenendmontage, das Uhrenarchiv und das dazugehörige Heimatmuseum befindet. Zusätzlich zu diesen Informationsveranstaltungen, von denen die Uhrenfreunde profitieren konnten, gab es auch Diskussionsrunden, bei denen diskutiert wurde, wie die Kooperation mit den wichtigsten Gremien auszusehen hat.

Das ist eine unschlagbare Informationsplattform für Heuer-Chronographen. Tag Heuer's Catherine Eberle-Devaux, verantwortlich für die Webinhalte bei Tag Heuer, betonte am Roundtable, dass eine Fanplattform auch bei Verwendung des alten Logos der jeweiligen Marken deutlich als markenunabhängig zu erkennen bleiben sollte.

Im Rahmen eines Workshops zum Thema Uhrenhandel im Netz und auf Versteigerungen wurde festgestellt, dass heutige Chronographen der 70er Jahre im Vergleich zu anderen namhaften Marken unterschätzt werden und derzeit noch recht preiswert sind. Auktionsspezialist Eric Tortella ist der Meinung, dass der Preis der gepflegten Altuhren von Heuer sich nur steigern lässt und empfehlt sie als Investition, zumal " das Geld heute sowieso keine Verzinsung hat ".

hat sicherlich viel Mitgefühl für den neuen Tag Heuer bei den Liebhabern der verschwundenen Heuermarke geweckt. In Anbetracht der Reichweiten, die ihre Weblogs haben, ist es sicherlich eine gute Anschaffung.