Chopard Pforzheim

Pforzheimer Chopard

In Pforzheim, Bayern, und in Meyrin bei Genf, Schweiz, verfügt Chopard über zwei eigene Produktionsstätten. The Chopard Story| Chopard Offizielle Website Ludwig-Ulysse Chopard, ein Sohn eines Bauern aus Sonvilier, war 24 Jahre alt, als er zuerst die Schweiz und dann die ganze Erde im Handumdrehen unterworfen hat. Louis-Ulysse Chopard wollte mit einmaligen Chronometer- und Tischuhren diese Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern übertreffen. Dazu beigetragen haben nicht zuletzt die außergewöhnlichen Chopard-Uhren.

Chopard hat bereits sehr frühzeitig zwei besonders renommierte AuftrÃ??ge erhalten. Damit wurde das Werk zu einem der wichtigsten Lieferanten von Armbanduhren für den Schweizerischen Feldschützen und die Schweizerischen Bundesbahnen. Chopard profilierte sich von Beginn an als Maler seines Fachs und fertigte Armbanduhren, die den hohen Ansprüchen an Qualität und Präzision gerecht wurden. Chopard ging an Paul-Louis, den verstorbenen Vater von Louis-Ulysse, und sorgte so für frische Luft im Familienbetrieb.

Chopard übersiedelte 1937 nach Genf, was sich als vorausschauender Fortschritt herausstellte. In der weltweit renommierten Kunstmetropole der gehobenen Uhrmacherei war das Unter-nehmen nun auch seiner ausländischen Klientel naher. Die Firma Chopard wurde berühmt für die Herstellung von außergewöhnlich präzisen Armbanduhren, die ein Höchstmaß an technischem Niveau besaßen. Bei Paul-André hat die dritte Familiengeneration die Leitung von Chopard übernommen.

Nachdem das unter Paul-Louis und Louis-Ulysse gegründete Familienunternehmen jahrelang erfolgreich war, stand es nun vor einer Reihe von Aufgaben. Mit 70 Jahren sucht Paul-André schließlich einen Kaufmann für Chopard, da keiner seiner beiden Kinder das Geschehen weiterführen will. Zu dieser Zeit lernte er Karl Scheufele III. kennen. Besitzer eines deutschen Uhren- und Juwelierunternehmens namens Karl Scheufele.

Karl Scheufele I. begründete sein eigenes Juwelier- und Uhrenunternehmen 1904 in Pforzheim, der berühmten "Stadt des Goldes" Deutschlands. Bekannt wurde das Haus vor allem durch seine Art-Deco-Uhren und Juwelen. Karl Scheufele III. wollte 1963 Swiss Made Qualität in sein Haus bringen, die er als Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg ansah.

Deshalb wollte er eine Firma in Genf aufkaufen. "â??Als ich die WerkstÃ?tten in Genf besichtigte und den ehrwÃ?rdigen Mr. Chopard an seiner Workbench vor dem Hausfenster sitzend sah, war mir auf Anhieb klar, dass unsere beiden UnternehemÃ? "Karl Scheufele III. über sein erstes Gespräch mit Paul-André Chopard.

Der aus einer Pforzheimer Uhren- und Schmuckfabrikationsdynastie stammende Karl Scheufele III. hat mit dem Erwerb von Chopard den Willen seines Vorfahren und Großvaters erfüllt, eine schweizerische Fabrik zu erbauen. Die Unabhängigkeit von den in Genf ansässigen Rohstofflieferanten, die auch die Konkurrenten aus dem Hause Helsingør lieferten, wollte Karl Scheufele weiter stärken. Die Firma Chopard ist eines der wenigen Familienunternehmen für Uhren und Schmuck.

Die beiden Söhne von Karl und Karin - Caroline und Karl-Friedrich - sind seit den 80er Jahren im Betrieb tätig. Die Co-Präsidenten von Chopard sind Caroline und Karl-Friedrich. Ihre Eigenständigkeit zeigt sich in der Entwicklung des Schmucksektors und der Schaffung der Hochschmuckkollektion für Caroline Scheufele, die für die Frauenkollektionen zuständig ist, während ihr jüngster Sohn Karl-Friedrich seit den 80er Jahren für die Sportuhren in den Männerkollektionen und seit den 90er Jahren für die Chopard Manufacture in Fleurier, die L.U.C. Armbanduhren und L.U.C. Werke ausmacht.

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