Enicar Uhren

Ennicar Uhren

mw-headline" id="Diver_models_with_two_crowns_and_inner_L.C3.BCnette"> Diver_models mit zwei Krone und innerer Frontrahmen [Bearbeitung]

Die Enicar wurde am 11. November 1913 von Emma und der Firma Enicar Racine-Blatt in La Chaux-de-Fonds als Manufacture d`Horlogerie Enicar S.A. gegruendet. Bei Racine wird das Ergebnis "ENICAR" angezeigt. Am Anfang wurden unterschiedliche Kalibrierungen zwischen 4 und 17 Zeilen produziert. Enicar lancierte seine ersten Chronographen-Modelle in den 40er Jahren.

1956 wurde die Serie "Sherpa" anlässlich einer grossen schweizerischen Reise in den Himalaya vorgestellt, deren Mitglieder mit Enicar-Uhren ausstattet wurden. Enicar Uhren sind zu einer legendären Erscheinung geworden und gelten als "hoch sammelbar" - was sich auch in der Kursentwicklung seit der Mitte der 90er Jahre wiederspiegelt. Um 1800 war der Ur-Großvater Racine sehr berühmt, er malte Zifferblätter.

Das kleine Ziffernblatt zeigt nun vier kleine, also insgesamt fünf unterschiedliche Ziffernblätter. Begonnen hat alles 1914 mit der "Manufacture d' Horlogerie Enicar S.A." im schweizerischen La Chaux-de-Fonds. Begründet wurde die Fabrik von Herrn Racine, dessen Name in " Enicar " mündet. Enicar entwickelt seine ersten Chronographen-Modelle in den 40er Jahren.

Im Jahr 1956 wurden die Teilnehmenden einer grossen schweizerischen Himalajaexpedition mit Enicar-Uhren ausgestattet und die Uhren erwiesen sich unter allen erdenklichen extremen Bedingungen als ausgezeichnet - Grund genug für Enicar, die Uhren ab diesem Zeitpunkt "Sherpa" zu nennen (basierend auf den verlässlichen und aussergewöhnlich widerstandsfähigen lokalen Führern der Expedition).

Damit begann auch Enicars "goldene Jahre". Im Jahr 1957 machte Enicar auf sich aufmerksam, als ein Sherpa-Ultraschall-Chronometer am Steuer der Maiblume II eine Atlantiküberquerung von 50 Tagen unter Wasser ohne Probleme durchlief. Bedeutende Weiterentwicklungen und Entwürfe von Enicar sollten in den kommenden 15 Jahren Geschichte werden. Speziell im Bereich der beruflichen Zeitnahme hat Enicar mehrere klassische Modelle entwickelt.

Enicar fasst seine Serie unter dem Motto zusammen: Enicar -Uhren wurden in einigen Bereichen bald zu einem festen Teil der Ausstattung.

Wer zuerst eine solche Uhr entwickelte, ist nicht mehr sicher, ENICAR (mit seinen SuperDiver-Modellen) und Benrus (mit der UltraDeep 666) behaupten beide diese Neuerung für sich. Die Uhren mit interner Blende wurden von Longines, Omega, Bulova und IWC (Aquatimer) hergestellt; sehr später führte Blancpain auch ein (heute sehr seltenes) Exemplar ein.

Hans-Hass, der schon lange vor Costeau die Welt der Taucher unter Wasser erforschte und als der Urahn des modernen Berufstauchens galt, hatte eine ENICAR. Auch Enicar war in den 1970er Jahren im Sog der mechanischen Uhrenkrise gefangen. Die Neupositionierung auf dem Asienmarkt scheiterte; eine große Uhrmachermarke stoppte jahrzehntelang die Fertigung und wurde zur Sage ("Chronoswiss kaufte und installierte übrigens die restlichen Werksbestände").

Enicar ging in den 80er Jahren in die Insolvenz und wurde aufgelassen. Seit 1988 gehören die Rechte an der Handelsmarke Enicar der Firma Wah Ming Hong Holding Limited in Hongkong. Allgemein: Extrem große Variantenvielfalt, bereits in den späten 50er und frühen 60er Jahren Produktion von 600.000 Uhren pro Jahr. In den Sherpa-Modellen soll es im Verlauf der Fertigungsjahre über 100 unterschiedliche Typen und Ausführungen geben.

Die neue Preisangabe für einen Enicar Sherpa Graph war etwa erste Jahreshälfte der 60er Jahre 330 Mark - laut Enicar-Katalog. Herzlich wilkommen bei der detailliertesten Quelle für Informationen über ENICAR Uhren, (de), (en), (fr), (nl), Nico van Dijk.