Erich John Weltzeituhr

Weltzeituhr Erich John

Und was kaum jemand weiß: Er hat die Berliner Weltzeituhr erfunden. Zu dem Interview mit Erich John. mw-headline" id="Leben">Leben[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Der deutsche Gestalter Erich John (* 16. Januar 1932 in Kartitz, Nordböhmen) ist durch das Design der Urania Weltzeituhr am Alexanderplatz Berlin weltweit bekannt geworden. Erich John hatte ab 1965 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Berlin-Weißensee, wo er 1973 als Nachwuchsprofessor für Rudi Högner tätig wurde.

Im Rahmen der Planungsgemeinschaft für die Neugestaltung des Alexanderplatzes Berlin (Regie: Walter Womacka) gestaltete er die Urania Weltzeituhr. Hergestellt wurde die Uhr vom Verein für Wasseraufbereitung Rathenow und ROW (Rathenower Optikwerke ), für die John in den vergangenen Jahren eine Vielzahl optischer Geräte entworfen hatte. Erich John war als Bauherr der Weltzeituhr vom Alexanderplatz in Berlin zu sehen, als er auf dem "Kaum zu glauben!" des NDR zu Besuch war und seine außerordentliche Errungenschaft erahnte.

Höchstspringen Günter Höhne (Ed.): The divided shape. Deutsch-deutschen Designskandale 1949-1989. Brennerträger, Köln 2009, ISBN 978-3-7716-4421-5, S. 45f. Hochsprung Günter Höhne (Hrsg.): Die geographische Formular. Deutsch-Deutsches Design 1949-1989, Fackelläufer, Köln 2009, ISBN 978-3-7716-4421-5, S. 236, Kurzbiographie von: John, Erich. Teil 1, Ch. links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.

Die Schöpferin der Weltzeituhr: In dem Stadtteilmuseum wurde eine Jubiläumsausstellung über den Industriedesigner Erich John inszeniert.

Im Stadtteilmuseum ist eine Sonderausstellung über Erich John zu besichtigen. Erich John ist in der Fachwelt natürlich sehr bekannt. Das wohl bekannteste Werk des Gestalters ist die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Eine solche Variante ist auch in der Fotoausstellung zu finden. Das Ausstellungsprojekt trägt den Namen "The Tradition in the World Time Clock". Er wurde am 4. Januar 1932 in Kartitz in Nordböhmen als Sohn von Erich John auf die Welt gebracht.

Der gelernte Baumeister absolvierte ein Metallbaustudium an der Fachhochschule für Kunstgewerbe in Heiligendamm und absolvierte eine Ausbildung zum Metallgestalter und Künstler. Nach einem Referendariat als Kupferschmied folgte von 1953 bis 1958 ein weiteres Studienaufenthalt an der HfB für bildnerische und angewandte Künste Berlin-Weißensee. Danach arbeitete John am Institute of Applied Arts, später am Central Institute for Industrial Design.

John wohnt seit 1968 in Biesdorf. Egal ob Radiosender, Rasierer der Marken "bebo sher", Körper für die "Wartburg" oder einfache Eiskrembecher - die Designarbeit von Erich John prägte den Lebensalltag in der DDR. John benutzte die Ausstellungseröffnung, um sein Engagement für die Verbindung von Gebrauch und Ästhetik im Design zu demonstrieren.

Erich John wird am kommenden Wochenende unter dem Motto "Ikarusflüge" am Donnerstag, den 11. Februar, um 18.00 Uhr im Besirksmuseum, Alt-Marzahn 51, einen Vorlesung über seine Arbeit als Designer halten. Noch bis zum 28. Juni ist die Austellung " Der Riesentrabi in der Weltzeituhr " im Hause 2, Alt-Marzahn 55, zu besichtigen.