Taucheruhr

Zeitanzeige auch unter Wasser mit Taucheruhren

Die moderne Technik hat auch vor dem Tauchen nicht halt gemacht, weshalb inzwischen zur Zeitmessung meist hochwertige Tauchcomputer eingesetzt werden. Dennoch sind dadurch mechanische Taucheruhren keineswegs überflüssig geworden. Gerade bei längeren Tauchgängen ist eine klassische Taucheruhr ein hervorragendes Backup-Instrument, das zusätzliche Sicherheit bietet. Außerdem lässt sich mit einer solchen sichtlich hochwertigen Armbanduhr auch im Alltag ein bewusstes Statement setzen.

Wasserdicht auch in großen Tiefen

Damit Taucheruhren auch unter härtesten Bedingungen funktionstüchtig bleiben, werden bei der Herstellung strengste Kriterien angelegt. Bei herkömmlichen Armbanduhren, die als wasserdicht angeboten werden, hält das Gehäuse wie in DIN 8310/ISO 2281 vorgeschrieben dem Eintauchen in Wasser maximal eine halbe Stunde lang stand, wobei die Wassertiefe einen Meter nicht überschreiten darf. Damit eignen sich solche Uhren bestenfalls fürs Schwimmen, aber keinesfalls für einen Tauchgang. Echte Taucheruhren, die als solche verkauft werden dürfen, sind dagegen gemäß DIN 8306/ISO 6425 bis mindestens 20 Bar druckfest, und auch nach zwei Stunden in der entsprechenden Wassertiefe arbeiten sie noch zuverlässig. Darüber hinaus sind ihre Anzeigen und Bedienelemente auch bei völliger Dunkelheit noch erkennbar. Dafür sorgen beispielsweise mit Leuchtmasse versehen Indizes, die durchaus auch im Alltagsleben praktisch sind.

Taucheruhr
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Je nach Marke und Ausführung sind Taucheruhren unterschiedlich gestaltet.

Sicherheit beim Tauchgang

Je nach Marke und Ausführung sind Taucheruhren natürlich unterschiedlich gestaltet. Einige Merkmale sind jedoch allen Varianten gemein, da sie beim Tauchen unabdingbar sind. Das wichtigste ist eine drehbare Lünette, mit deren Hilfe die Tauchzeit abgelesen werden kann. Damit bei einem unbeabsichtigten Verstellen die geplante Tauchzeit keinesfalls überschritten werden kann, lässt sich die Tauchlünette nur gegen den Uhrzeigersinn drehbar. Zudem muss die Krone fest verschraubt sein, damit kein Wasser in das Gehäuse eindringen kann. Außerdem sind die robusten Uhren stoßfest und antimagnetisch. Selbstverständlich zeigt eine Taucheruhr neben der Zeit auch die Tauchtiefe in Meter oder Fuß an. Sie kann deshalb auch dazu verwendet werden, die notwendigen Dekompressionszeiten richtig zu berechnen, falls der Tauchcomputer ausfällt. Für einen stets sicheren Halt sorgt ein wasserfestes Armband aus Kautschuk oder Metall, dessen Verschluss sich auch bei großer Belastung nicht löst.

Taucheruhren als stilvolle Zeitanzeiger

Insbesondere die leichte Ablesbarkeit der Uhrzeit auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen und die garantierte Wasserdichtheit machen eine Taucheruhr auch dann zu einem interessanten Accessoire, wenn sich ihr Träger im Beruf oder in der Freizeit jederzeit auf seine Uhr verlassen können möchte. Das zeitlos schlichte Design mit dem meist dunkel gehaltenen Zifferblatt ergänzt zudem hervorragend elegante Outfits und wirkt angesichts der hohen Qualität dieser ebenso robusten wie langlebigen Luxusuhren wie ein klassisches Understatement, das den persönlichen Stil unterstreicht.

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