Wolfgang Borchert Kurzgeschichten Analyse

Kurzgeschichten-Analyse von Wolfgang Borchert

Erfolgreiche Interpretation der Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert "Die Kirschen" Zusammenfassung und Interpretation der Kurzgeschichte Die Küchenuhr von Wolfgang Borchert. Die Brote Wolfgang Borchert Der gebürtige Hamburger Wolfgang Borchert, der am 1921 als Kind eines Grundschullehrers in Hamburg zur Welt kam und am 1947 in Basel verstarb, war ein weltberühmter Autor von Schuttliteratur, auch bekannt als Post-Kriegsliteratur. 1949, zwei Jahre nach dem Tode von Wolfgang Borchert, erschien die Erzählung "Das Brot".

Ein Mädchen wachen abends auf. Sie und ihr Mann sind immer auf der Suche nach weiteren Entschuldigungen, um von der falschen Tat des Manns, dem Geheimessen, abzuweichen. In der Nacht darauf gibt die Dame dem Mann eine ihrer drei Scheiben Brot, damit er vier Stück davon aufessen kann. Es gibt in dieser kurzen Geschichte zwei Menschen - den Mann und die Dame -, die mittelbar vom Sprecher, von seinen Taten geprägt sind.

Du merkst bald, dass die Person präziser als der Mann ist. Darüber hinaus ist auffallend, dass weder er noch sie benannt sind, was dadurch erklärt werden könnte, dass diese kurze Geschichte für die breite Öffentlichkeit bestimmt ist. Aber auch er scheint ein sehr direktes, realistisches Denken zu haben, da auch er von seiner Ehefrau erfährt: "Sie schaut schon jetzt älter aus....].

Das wird auch am Ende der Erzählung deutlich, als er endlich zu seiner Gattin sagt: "Man kann nicht einfach vier Stücke davon aß....". Im Anschluss an diese Beschreibung kann kurz zusammengefasst werden, dass es sich bei dieser kurzen Erzählung um ein altes, simples Brautpaar mit einem Verständigungsproblem auswirkt. Das wird erst am Ende der Geschichtsstunde geklärt sein.

Zum Konzept kann gesagt werden, dass die Menschen sehr ungenau repräsentiert sind. Über das Erscheinungsbild, die Werte, das Wohnen, die Lebenssituation, die Familie oder die Umgebung der Menschen lernt man kaum etwas. Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass eine kurze Geschichte kurz sein muss. Auch ich selbst kann mich nicht mit den Menschen in Verbindung bringen, nur weil ich aus einer ganz anderen Kultur komme und in einer anderen Epoche wohne.

Während der Erzählung ist bei der Patientin keine nennenswerte Veränderung zu beobachten, aber am Ende der Erzählung weist der Mann eine gewisse Scham auf, die für mich eine Persönlichkeitsentwicklung ist. Insgesamt wird die Story in zeitlicher Abfolge dargestellt, hat aber eine Frontalöffnung, keine Einführung und ein geöffnetes Ende, da das Verständigungsproblem nicht behoben ist.

Also scheint mir diese Story wie ein Teil des zerrissenen Lebens. In erzählerischer Geschwindigkeit gibt es meist eine zeitliche Abdeckung, da die kurze Erzählung in einer Form des Dialogs erzähl. "Doch auch dieser Text stellt gegen Ende der Erzählung einen Zeitraffer dar. Hinsichtlich der Innenprozesse lässt sich zunächst grundsätzlich feststellen, dass es hier um die Selbstverschmierung der Frauen gegen den Mann, die Lüge des Manns gegen seine Ehefrau, die uneigennützige Aktion der Frauen gegen Ende der Erzählung und das Gefühl der Scham des Manns - auch gegen Ende der Erzählung - geht.

Ich meine hier Selbstverunglimpfung, denn während der ganzen kurzen Geschichte kann die betroffene Person nicht hinnehmen, dass ihr Mann sie anlügt. Das Kurzgeschehen spielt sich in der erfahrenen Sprache ab, da selbst ein ruhiges Nachdenken über die Menschen kaum zu bemerken ist. Während der ganzen Zeit ist eine bestimmte, geringe Anspannung vorhanden, die kaum wahrnehmbar ist.

Es wird durch das Verständigungsproblem beider Menschen verursacht. Es fängt auch nicht gleich am Beginn der Handlung an, sondern orientiert sich nur nächtlich an der Kochszene. Der Text der Erzählung ist weitgehend in umgangssprachlicher Sprache geschrieben, was auch daran zu erkennen ist, dass ein Mundart benutzt wurde.

Weil Borchert lange Zeit in Lüneburg arbeitete, konnte dieser Mundart möglicherweise von dort kommen. In der Erzählung von Borchert gibt es viele Anaphrasen. Um das Schweigen im Schlafraum noch deutlicher abzubilden, verwendet der Sprecher zu Beginn der Erzählung eine Korrektur. "Im Umgangssprachlichen denkt man übereinander, ohne wörtlich zu sprechen, wodurch in Linie 15 ein Altersvergleich des Menschen vorgenommen wird, der dazu beitragen könnte, sein hohes Lebensalter zu klären.

Ein einzigartiges Ereignis in dieser Erzählung ist eine Lautmalerei, bei der das "Spritzen" (Linie 35) der Füße grafischer abgebildet werden soll. Beinahe gegen Ende der Erzählung steht da: "Dann war es ruhig. "die eine Spur zurück zum Textanfang (Zeile 2/3) ist." (Zeile 45). Das könnte dazu beitragen, den Kreislauf des Konflikts zu veranschaulichen, in dem sie sich gerade wiederfinden, denn wenn dieses Verständigungsproblem nicht behoben würde, würden sie weiter "im Kreis" gehen und nie zu einer Einigung kommen.

Abschließend sei gesagt, dass die Zeit oder Periode dieser Historie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist, so dass dieses Gemälde zur Schuttliteratur zählt, d.h. etwa zwischen den Jahren 1945 und 1950, wobei das größte Problem das Verständigungsproblem des alten Paares und eventuell auch der Mangel an Nahrung dieser Zeit ist.

Sowohl der Name als auch der inhaltliche Aspekt sind sehr gut koordiniert, denn wenn man das Erscheinungsjahr betrachtet, erkennt man unmittelbar, dass es sich um Schuttliteratur handele, und dass es sich bei dieser Erzählung sehr wahrscheinlich um Nahrungsmittelknappheit handeln könnte. Bedauerlicherweise gibt es von meiner Seite keine persönliche Verbindung, da ich nicht zu dieser Personengruppe gehöre, Borchert dagegen erlebte diesmal, was die Story sehr realistisch erscheint aufbereitet.

Die Problematik des Hungers, des Brotmangels, ist heute ein banal wirkendes Subjekt für unsere Gemeinschaft, aber gerade diese kurze Geschichte, so kurz sie auch sein mag, inspiriert mich selbst sehr, mich mit diesem Themenbereich zu beschäftigen.

Mehr zum Thema