Zenith Uhren Wiki

Die Zenith Uhren Wiki

Bildergalerie Uhrenmodelle Zenith - Uhrenmodelle Zenith A "Wikipedia for Watches": Umfangreiche Datenbank. Erste Lesung im Wiki über Zenith. Beste Uhren und Modemarken Die Zenith ist ein schweizerischer Uhrenhersteller. Dem Unternehmensgründer kam der Begriff "Zenith" in den Sinn, als er gerade ein Werk entwickelte, das vollkommener schien als jedes andere; als er in den Sternenhimmel blickte, schien ihm der Himmelsraum wie das Rad- und Bolzenspiel eines an sich perfekten Mechanikers, und er entschied sich, sein in sich geschlossenes Werk und seine Uhrmacherkunst nach dem Höhepunkt des Weltalls zu nennen:

Zenith. Favre-Jacots Enkel James Favre verkauft die Uhren nach Nord- und Südamerika, Russland, Indien, China und Japan. Als das Unternehmen 1911 in eine AG umgewandelt wurde, entsteht die Handelsmarke Zenith. Noch im selben Jahr legte er seinen Rücktritt nieder und übertrug die Geschäftsführung des Unternehmens an James Favre. James Favre hat die alte Tradition wiederbelebt, zu der ohne Zweifel die "neuchâteloises" zählen.

Mit dem legendären 1948er Uhrwerk "El Primero", dem Präzisions-Kaliber 135, das bei vielen Chronometer-Wettbewerben erfolgreich war, wurde ein neues Uhrwerk auf den Markt gebracht. der Name "El Primero" steht für "El Primero". Der erste mit Movado gemeinsam entwickelter Automatik-Armbanduhr-Chronograph "El Primero" folgt 1969. Bereits 1967 begann die Entwickung des Automatikuhrwerks "El Primero". Es war nicht nur das erste Chronographenauto der Weltgeschichte, sondern das Uhrwerk oszillierte zudem mit einer Geschwindigkeit von fast 60000 U/min.

El Primero', das am 11. Jänner 1969 vorgestellt wurde, war eine Konkurrenzentwicklung eines Gemeinschaftsunternehmens von Breitling, Heuer-Leonidas, Hamilton/Büren und Dubois Dépraz, das sein Erzeugnis erst am dritten Quartal 1969 unter dem Titel Caliber 11 "Chronomatic" auslieferte. Anders als die "Chronomatic" wird die "El Primero" auch heute noch mit grossem Interesse hergestellt und ist nach wie vor eines der qualitativ besten Chronographenwerke, das von Geniessern geschätzt wird.

Ende 1978 wurde die Zenith an die schweizerische Dixi-Gruppe veräußert. Unterstützt von der Uhrenmanufaktur El Bel wurde die Fertigung des "El Primero" wieder aufgenommen. Zunächst schaltete sie die Uhrwerke ein, aber ab 1984 gab es auch wieder Uhren von Zenith. Im Jahr 1990, zum 125-jährigen Bestehen des Unternehmens, stellte Zenith eine Sammlung von vier Models vor: drei mechanische Uhren mit Handaufzug auf der einen und ein Chronograph auf der anderen Seite.

Sämtliche Geräte waren mit einem Zertifikat für COSC-Chronometer ausstatten. Für die Mechanikmodelle lag die Auflagenhöhe bei 300 Stück, während die Zeitmesser in einer Auflagenhöhe von 500 Stück auflagen. Sowohl auf dem Ziffernblatt als auch auf dem Boden des Gehäuses war die Nummerierung zusammen mit dem Zenith-Wappen sichtbar. Die Mechanikmodelle hatten ein abgerundetes 11-zeiliges Zenith-Kaliber mit 17 Lagersteinen, das ebenfalls eine kleine Sekunda.

Sämtliche Ausführungen wurden mit Emailzifferblättern und diversen Anzeigen produziert. An der Basler Uhrmachermesse präsentierte Zenith 1991 anlässlich des 700-jährigen Bestehens des Confoederatio Helvetica zwei besonders kostbare Uhren. Die fraglichen Kalibrierungen waren 400 bzw. 410. Das Calibre 410 setzte sich aus 354 einzelnen Teilen zusammen, von denen allein 277 nicht auszutauschen waren.

Bei diesen Modellen war auf dem Ziffernblatt der gesamte Kalender zu erkennen, und am Außenkante der Mondphasenanzeige bei der 6 tauchte die 12-Stunden-Teilung für die Zeitmessung auf. Die beiden Gehäuserückseiten hatten eine Seriennummerierung von 250 für das Kalenderjahr 410 und 900 für das Kalenderjahr 400. Auf dem Fußboden befanden sich auch eine Beschriftung zum 700-jährigen Bestehen und eine Schweizerkarte mit dem schweizerischen Stadtwappen.

Nach dem Zusammenschluss von Zenith und TAG Heuer zum Luxusgüterkonzern LVMH wurde die Linie als Luxus-Uhrenmarke positionier. Thierry Nataf war von Jänner 2002 bis Ende 2009 Vorsitzender der schweizerischen Manufaktur und gleichzeitig künstlerischer Leiter für das Design von neuen Modellen.

Er wurde Ende 2009 von LVMH gekündigt, weil er kürzlich Kontrahenten und die Muttergesellschaft mit übertrieben mutigen Uhrendesigns ("Defy"-Serie) und einer geplanten Hochpreisstrategie verunsichert hatte. Charakteristisch für seine "Herrschaft" sind durchgängig klassisches Design und moderater Preis (Modelle mit Jahresschau für weit unter EUR 10.000). Die Tatsache, dass die Eigenschaften des sagenumwobenen "El Primero" nicht mehr im Schatten liegen müssen, ist auch Teil der Orientierung unter der Leitung der LVMH-Gruppe, seit sie Teil von ihr wurde.

Darüber hinaus sind die Uhren grundlegend recherchierter und eindrucksvoller. Durch das neue Zifferblatt-Design, das einen Einblick in das Uhrwerk von vorn ermöglicht, kann der Uhrenliebhaber nun die mechanische Finesse der Uhr erleben. Das Besondere an dieser Serie ist die horizontale Darstellung der Energiereserve unterhalb der Mittellinie, die die Uhren "lächeln" läßt.