Die Sanduhr

Das Sanduhr

Teil 3 des Buches des Krosann Bisher gefiel mir die Triologie, die eine erfolgreiche Mixtur aus Fantasie und geschichtlichen Aspekten ist. Viele positive Rückmeldungen hatten mich dazu veranlasst, den ersten Buch zu erwerben, ohne mir zuerst das Muster anzusehen, und das war eine gute Sache. Auf das einleitende, nicht so überzeugende Kapitell folgt eine schnellere und tiefgründigere Erzählung, und auch die beiden folgenden Bände sind weitgehend erfolgreich.

Es gibt nicht viel Überraschendes, aber die Story als Ganzes ist gut ausgeklügelt und die Beweggründe und Aktionen der Personen sind tatsächlich immer verständlich. Zauberkräfte spielen eine kleine, aber bedeutende Funktion und die gewöhnlichen Elfen, Gnomen, Halb-Menschen wurden völlig abgeschafft, was auch für mich erfreulich erschien.

Der Plot ist eine ziemlich ernsthafte High-Fantasy, mit einer Tendenz zum Ethos, aber der Witz kommt nicht von ungefähr, der Author hat den Mix gemanagt. Ich habe ein wenig in den Abschnitten zurückgeschreckt, in denen Schifffahrt und Schifffahrt eine wichtige Funktion haben, der Verfasser sollte noch einmal darüber nachdenken oder noch besser Expertenrat suchen.

Dinghis werden immer wieder als Landeboote oder Landungsschiffe beschrieben; der Typ "Kogge" steht für eine gewisse Gestalt, die im Buch nichts mit seinen Segelkenntnissen zu tun hat und auch die taktilen Manipulationen/Angriffe sind nicht für mittelalterliche Segelschiffe geeignet. Alles in allem haben mich die drei Volumen nicht aus den Augen verloren und so ist es auf meiner Tonleiter für (sehr) wenige 5 Sternen ausreichend.

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Zunächst war ich besorgt, dass die Krosannsaga sich vor allem an die jugendliche Bevölkerung richtete und sich durch klischeehafte und naive Gestalten sowie durch Schwarz-Weiß-Denken auszeichnen könnte. Die Geschichte ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass sie für Groß und Klein unterhaltend ist. Bei den Charakteren, einschließlich der sekundären Charaktere, handelt es sich um Originalcharaktere. Die Tatsache, dass es gravierende Schicksalsschläge und Tote gibt, schafft mehr Authentizität, macht die Menschen mitmachen, macht die Geschichte aufregender.

Mit dieser zynischen, eiskühlen, kalkulierenden und doch gutherzigen und sofort herzerwärmenden Gestalt ist es schlichtweg wunderbar! Fantasy-Elemente werden in reduzierter Weise verwendet, weshalb ich die Geschichte dem Bereich Low Fantasy zuweisen würde. Es gelang mir, mich in die Lage zu versetzen, Zahlen und Szenen zu schauspielern und sie zu bejubeln. Alles in allem ist die Formulierung zeitgenössisch und schlicht, gewürzt mit einigen großartigen Wendungen sowie weltanschaulichen Erkenntnissen des Mörders/der Mörderin.

Der dritte Abschnitt der ersten Triologie geht unvollendet zu Ende, die Geschichte besteht aus 6 Teilen.

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