Wann und ob dieser Beitrag wieder auf Lager sein wird, ist nicht bekannt. Es können bis zu 10 Ein- und Abschaltzeiten pro Tag und bis zu 70 Ein- und Abschaltzeiten pro Woche programmiert werden.
Ein Zeitschalter oder eine Zeitschaltuhr ist eine Uhr, die einen elektronischen Schalter zu bestimmten Zeitpunkten ein- oder ausschaltet. In diesem Fall handelt es sich um eine Uhr. Mit einer gewöhnlichen Uhr wird der Takt alle 24 Std. wiedergegeben, mit einer Wochenzeitschaltuhr können für jeden Werktag unterschiedliche Schaltzeiten einzeln festgelegt werden. Man unterscheidet zwei Typen von Zeitschaltuhren, mechanisch und elektronisch. Beim Einsatz von mechanischer Zeitschaltuhr verdreht ein Antrieb eine Bremsscheibe, in die Pins oder dergleichen eingesetzt werden.
Die Programmierung der elektronischen Betriebsstundenzähler erfolgt über ein Anzeigegerät und Taster am Prüfgerät. Als Zeitschalter wurden zunächst Raduhren mit Pendel- oder Unruhzeitbasis konzipiert. Aus dieser Zeit sind die wohl berühmtesten Zeitmesser der Welt der Radiowecker oder die Turmuhr, die zur vorgegebenen Zeit einen Glockenmechanismus ausgelöst hat. Die elektromechanischen Zeitschalter für den häuslichen Gebrauch sind oft als Steckverbinder mit einer Schaltsteckdose ausgeführ.
Es gibt heute elektronische, batteriebetriebene Quarz- oder Funkausführungen mit Relaissignalausgang. Nahezu alle diese Timer sind entweder so genannten Wochenzeitschaltuhren, die eine Umschaltung auf einen gewissen Werktag ermöglichen, oder Jahreszeitschaltuhren, die ein bestimmtes Jahr einschalten. Jahreszeitschaltuhren haben immer die zusätzliche Funktion einer Wochenzeitschaltuhr und ermöglichen so auch einen Umschaltvorgang an einem gewissen Werktag in Abhängigkeit vom Istdatum.
Schaltuhren in Schaltgeräten oder Bedienelementen werden auch aus dem Netz versorgt. Früher funktionierten sie maschinell ( "Getriebe mit Schwungrad ", "elektrische Wicklung") und hatten eine Leistungsreserve von ein paar Tagen. Heutzutage werden elektronische Taktgeber (quarz- oder funkgesteuert) eingesetzt, die in der Regel ein Relay als Umschalter haben. Manche Digitaltimer können nicht nur nach vordefinierten Zeiten ein- und ausgeschaltet werden, sondern auch pseudozufällig (z.B. Abendscheinschaltung zur Anwesenheitssimulation), Sommer- und Winterzeiten durch Synchronisation über den DCF77-Zeitzeichengeber oder Schaltzeiten nach saisonabhängigen Sonnenauf- und -untergängen festlegen (sogenannte Astrofunktion).
Kurzzeituhren funktionieren entweder maschinell, elektromagnetisch mit einem Synchronsynchronmotor oder elektronisch mit einem Taktgeber und einem Frequenzverteiler. In der Vergangenheit wurden sie oft mit einer hydraulischen Verlangsamung, einer technischen Rücklaufsperre oder einer strömungstechnischen Bremsanlage betätigt. Ein Signaltakt ist ein Timer, der zu bestimmten Zeiten für eine vorgegebene, kurzzeitige Laufzeit einen elektronischen Impuls auslöst.
Es kann ein technisches Werk, eine Quarzglasuhr oder eine funkgesteuerte Uhr als Timer verwendet werden.
Mit bistabilen Relays (Stromstoßschalter) kann der Energieverbrauch auch im zugeschalteten Zustand reduziert werden. Seit kurzem sind Digitaltimer mit sogenannten Astro-Funktionen ausgerüstet, die nach Eingabe des entsprechenden Breitengrads arbeitsinterne Astro-Programme verarbeiten, die die saisonalen Tag/Nachtlängen in den Tagesumschaltzeiten mitberücksichtigen. Darüber hinaus liefern Digitaltimer ein Pulssignal der gebräuchlichen 2er für andere Regelgeräte sowie das sanfte Umschalten von Verbrauchern im Leerlauf.
Ebenso niedrig ist der Leistungsbedarf mechanischer Zeitmesser (weniger als 1 Watt[3]). Die Geräte kommen ohne Akku aus und sind leicht zu handhaben. In früheren Zeiten gab es auch mech. Zeitmesser mit einem Uhrenwerk und einem Motorenaufzug oder ein elektronisch/mechanisches Quarzglasuhrwerk. Sie hatten den niedrigsten Stromverbrauch aller Zeitschalter.