Ob Sie die Gummiarmbänder auf der Gardenparty unter dem Jet-Line-Stand oder abends mit Ihren Mitbewohnern unterwegs sind - die Gegenstände sind vielfältig kombinierbar. Gerade in dieser Jahreszeit sind die Gummiarmbänder so begehrt wie nie zuvor. Also lasst euch von der Schmuckvielfalt verzaubern und schaut euch jetzt die Kollektion an!
Moderneres und robusteres Aussehen als bei Leder oder Metallen ist ein Material für Armbänder, das mit dem gehärteten Stahl wenig gemein hat: Gummi. Der Schweizer Hersteller Audemars Piguet präsentierte auf dem SIHH 2016 in Genf den Royal Oak Offshore Diver Chronograph in vier AusfÃ??hrungen mit farbigen GummibÃ?ndern. Metallarmbänder vermitteln ein ganz anderes Gefühl als Gummiarmbänder.
Ausgangsmaterial für Kautschukbänder ist eine weisse Latexemulsion, die der Südamerikaner Hevea Brasiliensis geheim hält, wenn sein Baumstamm geschädigt wird. Naturgummilatex ist eine wässrige und eine feste Komponente, die fein verteilten Gummipartikel. Unter Kautschuk versteht man den Latexzustand, aus dem bereits zuvor eingedrungenes Nass entfernt wurde, und ist Ausgangsmaterial für die Produktion von Gummimischungen (Gummi).
Das natürliche Produkt ist jedoch recht hartnäckig: Latexprodukte koagulieren sehr rasch. Daraus gewonnener Gummi ist sehr dehnbar und kann bei hohen Geschwindigkeiten oder durch Drücken verformt werden, verbleibt aber haftend, wird bei Erwärmung geschmeidig und spröde bei Erkältung. Jahrhunderts wurden zwei Methoden zur Verwertbarkeit von Latexprodukten entwickelt:
Beim Vulkanisieren wird gelöstes Gummi mit Schwefelsäure gemischt, so dass es bei Erwärmung jegliche Haftung einbüßt und nicht mehr so sensibel auf Temperaturschwankungen anspricht. Ein weiterer Eckpfeiler der Kautschukindustrie ist die so genannte "Mastifizierung", die den harten Kautschukkunststoff durch maschinelle Bearbeitung leicht deformierbar macht. Mit Beginn des zwanzigsten Jahrhundert begann man auch an der künstlichen Produktion von Gummi zu forschen.
Im Jahr 1909 wurde das erste Patente für die Herstellung von Synthesekautschuk erteilt. Synthesekautschuk oder Silikonkautschuk ist von gleichbleibender Güte, wirtschaftlich herstellbar, vielfältig einsetzbar und hat fast die gleichen visuellen und taktilen Merkmale wie das Original. Trotzdem ist natürlich gewonnener Latexprozess auch heute noch für zahlreiche Erzeugnisse nicht austauschbar.
Synthetisches und natürliches Gummi können leicht eingefärbt werden. Kautschuk begann seinen Triumphzug in die Uhrenwelt 1980, als das Unternehmen es unternahm, eine goldfarbene Nobeluhr mit dem "Kunststoffband" zu kombinier. Heutzutage ist ein Luxusuhrenmodell mit Gummiband ein natürlicher Teil der Sammlung nahezu jeder gehobenen Modemarke. Laut Paul ist das Gummiband teuerer in der Produktion als so manches Krokodillederband.