Napoleon uhr

Die Napoleon Uhr

Armbanduhr mit dezimaler Zeitanzeige aus der Zeit der Französischen Revolution. Die Dezimalzeit ist die Darstellung der Zeit mit Dezimalteilungen. Die Uhr, die Napoleon und Wellington bereits aufnahmen. Anscheinend ist die Szenerie nicht separat einstudiert worden, also ist sie noch mehr bewegt: Napoleons, Wellingtons von Wellington und Blücher' Nachkommen standen da, sie werden ein wenig älter und hielten sich gegenseitig an den Haenden. Das Gericht von Hougoumont war der Platz, den die Engländer in der Schlacht von Waterloo vor exakt 200 Jahren einnehmen mussten, bis die Preußenverbündeten ihnen zu Hilfe eilten und die französiche Streitmacht unter der Leitung Napoleons unterworfen wurde.

Es kann also vorkommen, dass die Schlägerei zu einem Schauspiel aufgepeppt wird - "Inferno" nennt man die Abendveranstaltung vor rund 50000 Besuchern im Kornspaten. Napoleon war allein in seinem vergangenen Wahlkampf für fast 50000 Todesopfer und Verletzte verantwortlich, mehr als sieben Milliarden Menschen in Europa kamen in den Jahren 1789 bis 1815 in den Kriegshandlungen ums Leben, und man muss sich sofort nach dem letzen Wahlkampf bewusst sein, dass der Interpretationskampf zwischen Wellington und Berlücher darüber begonnen hat, wer mehr zum Erfolg beigebracht hatte.

Die Luxusuhrenfabrik Breguet hat beschlossen, den Aufbau des Museum, das jedes Jahr 650.000 Gäste anziehen wird, mit einer Gesamtsumme von 500.000 EUR zu unterstütz. In jeder Beziehung eine passende Investition - in der Kampfhandlung hatten Napoleon und Wellington einen Uhrenschmuck aus diesem 1775 errichteten Haus in der Taschen.

Wellingtons Aussage an der Mauer ist, dass er am Tag vor der Schlägerei mehr von seiner Uhr sah als woanders. Auf der anderen Straßenseite greifen sich die Englischen, Schotten, Braunschweiger und Hannoverschen im Dienste der Britischen und Französischen bis zum letzen Bayonettstich vor dem geistigen Auge an.

Sie ist der Repräsentant einer Gesellschaft, die trotz dieser Gräueltaten ihre Geschichte als Verheißung und nicht als Last betrachtet. Und dann wird es wirklich defätistisch: Ein Witzbold deutet an, dass das ZDF in Deutschland einen Zweiteiligkeit aus dem Material machen könnte, mit Heino Ferch als Napoleon. An der Rednerpulte bringt der Belgier Alain Lacroix alle zurück: Er redet mit Nachdruck über Europa und das Zeichen des Krieges, ohne in den Schwülste zu verfallen.

Für das Parlament von Breguet, das oft in den Redebeiträgen angesprochen wird, ist dies nicht genug. Marc Hayek, CEO der Handelsmarke und Mitglied der Familien, die früher die schweizerische Uhrenbranche gerettet haben, stellt sich im Park den Frage nach dem Bekenntnis des Unternehmens zu den Themen Kaffe und Gebäck: Emmanuel Breguet, Nachkomme des Unternehmensgründers Abraham-Louis, setzt sich neben ihn. Dies könnte geschehen, wenn man bedenkt, dass vor allem die Chinesen von keiner Gestalt der kontinentalen Geschichtsschreibung so begeistert sind wie Napoleon und deshalb sicherlich zu Besuch in Chougemount sein werden.

Bei Breguet sagt Hayek hinter seiner quadratischen Brille, dass Waterloo paradoxerweise eine gute Sache für das Geschäft war. Nach dem Ende der Regierungszeit Napoleons wurde der Warenverkehr mit Europa wieder aufgenommen. So hatte Wellington acht weitere Armbanduhren bestellt. Heuek streckt die Hand aus: "Aber lasst uns nicht über das Thema Policen sprechen.

Der Mann im zweireihigen Reiher mit Nadelstreifen erzählt begeistert von seiner Verwandtschaft in der Geschichte Europas und betonte immer wieder, dass auf die Schlägerei eine lange Zeit folgt, in der er allenfalls eingezäunte Auseinandersetzungen hatte. Außerdem kann man das gelassen halten, 1815 erschossen sich letztmalig Franzosen und Engländer gegenseitig.

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