Sieper

Septum

Sieper GmbH ist ein Spielzeughersteller mit Sitz in Lüdenscheid und vor allem für seine Miniaturen aus Metall und Kunststoff bekannt. Sieper verfügt über ein breites Sortiment an Spiegelschränken und Badmöbeln aus verschiedenen Materialien. Herr Prof. Dr. med.

Joachim Sieper.

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Eine Umleitung auf diesen Beitrag ist möglich. Nähere Informationen finden Sie unter der Rubrik Ausdrücke. Der Lüdenscheider Spielwarenhersteller Sieper ist vor allem für seine Figuren aus Blech und Plastik bekannt. Bekannte Sammlerstücke sind vor allem die Automodelle der Marke Sieper plastics (Siku) und Wiking. Im Jahre 1954 wurden die ersten Modellautos von ?iku im Massstab 1:60, wie es damals für Spielzeugmodelle üblich war, aus gefärbtem Plastik hergestellt.

Im Jahre 1963 produzierte die Firma unter dem Namen Super Series die ersten Zinkdruckgussmodelle, die noch heute im Einsatz sind. Die offiziellen Maßstäbe dieser Fahrzeuge waren immer noch 1:60, aber in Wirklichkeit variierten sie von Model zu Model. Im Jahr 1970 präsentiert sich die Firma in einem neuen Erscheinungsbild, das sich durch die beiden Farbtöne Violett, Purpur rot und Rot auszeichnet.

Aus den vierstelligen Artikelnummern wurden unter anderem vierstellige, weshalb ab 1975 die Sammler die Baureihe 1000 nennen. Die amtliche Skala wurde auf 1:55 umgestellt, aber es gab immer noch neue Versionen in 1:60, sowie in 1:50. Einige Typen der V-Serie aus Metall wurden in das neue Nummerierungsschema aufgenommen und oft durch neuere Felgen an die aktuellen 1.000er angepaßt.

In manchen Fällen existiert die Reihe im Massstab 1:55 noch heute. Seit 1980 erweitern große Modellreihen im Massstab 1:27 aus Zinkdruckguss das Angebot, die speziell für das Spiel im Freien bestimmt sind. Doch bereits 1984 waren alle Typen dieser Baureihe aus dem Programm gestrichen worden. Bereits seit 1983 ist die landwirtschaftliche Bauernserie im Massstab 1:32 im Produktportfolio etabliert, zuvor gab es in Deutschland nur landwirtschaftliche Geräte von Britains Limited und der Firma HAUSER Elastolin, gelegentlich auch von Ertl.

Wiking produziert vor allem detaillierte Plastikmodelle im Massstab 1:87 und gleichzeitig auch im Massstab 1:160. Im Jahr 1990 stellte die Firma zwei neue Baureihen vor. Obwohl diese bereits 1993 in die Super-Reihe aufgenommen wurden und damit die eigene Serienbezeichnung weggefallen ist, wird die Baureihe der unskalierten Typen bis heute beibehalten.

Nicht ganz so gut lief die Spezialserie, die aus 1:55 und 1:32 Fahrzeuge besteht, die durch Sonderfunktionen wie Hupe und Blinkleuchte erweitert wurden. Schon 1994 war diese Reihe wieder komplett weg. Außerdem wurden Kunststoffbodenplatten zum Standardprodukt bei neuen Geräten, so dass die Geräte jetzt viel einfacher sind.

Im Jahr 1998 stellte die Firma wieder einmal die Junior-Reihe vor, große Spielgeräte für den Außenbereich. Diesmal waren die Geräte jedoch aus Plastik. Aber auch diese Baureihe ist bis 2006 vom Netz verschwunden. Anfang der 2000er Jahre wurden zunächst vor allem neue Baumaschinen und später vermehrt auch Lastwagenmodelle und Kleintransporter im weitläufigen Massstab 1:50 gebaut.

Darüber hinaus erlaubt die China-Produktion, die nach und nach auch für grössere Exemplare beginnt, mehr Details zu drucken. In Automodellen gibt es immer grössere Unterschiede zwischen den Massstäben 1:70 und 1:50, um die Geräte an die gleichmässige Grösse der Blisterverpackung anpassen zu können. Im Jahr 2001 bietet die Firma erstmalig Blistermodelle im Maßstab H0 1:87 unter der Super-Serie an.

Ab 2007 wurden die Fahrzeuge im Massstab H0 komplett auf die Serien Super und Farmer umgestellt. Im Jahr 2008 wurde eine Vielzahl von Zugmaschinen, Anhängern und Anbaugeräten, die einst das ländliche Leben geprägt haben, im Massstab 1:32 realisiert. Wegen ungenügender Nachfragesituation wurde die Baureihe endgültig aufgegeben und die Einzelmodelle sukzessive aus dem Programm genommen.

Mit der Control-Baureihe, zunächst infrarotgesteuerten Zugmaschinen und Anhängern, trat er 2004 in ein völlig anderes Betätigungsfeld ein. Im Jahr 2005 wurde die Baureihe Super-Classic vorgestellt, deren Modell bereits exklusiv im Massstab 1:50 hergestellt wurde. Die Baureihe war mit dem jüngsten Modell im Neuheitsjahr 2008 nur noch für drei Lkw-Typen erhältlich, die nun sukzessive aus dem Sortiment genommen werden.

Erstmalig seit den 90er Jahren waren mit der Farmer-Serie für den Massstab 1:50 wieder Zugmaschinen für den Massstab 1:55/1:50 erhältlich[8] Ab 2010 wurden Schiffstypen im Massstab 1:1400 und schlichte Schiebebahnmodelle im Massstab 1:120 (Nenngrösse TT, jedoch deutlich verkürzt) allmählich in das Produktsortiment aufgenommen. Die Produktpalette [12] beinhaltet Spielwarenmodelle aus Metallen und Kunststoffen in verschiedenen Massstäben und Themenbereichen.

In der Super-Reihe sind alle Automodelle enthalten und decken vor allem die Themengebiete City, Rettungswesen, Baustellen- und Spezialfahrzeuge in den Massstäben 1:87, 1:55 und 1:50 ab; zudem gibt es einige preiswerte Varianten ohne fixen Massstab. Landwirtschaftsfahrzeuge (z.B. Schlepper, Harvester und Anbaugeräte) im Massstab 1:87, 1:50 und 1:32 zählen zur Farmer-Serie.

Zur Control-Serie zählen alle ferngesteuerten Fahrzeuge (z.B. Schlepper, Trucks und Anbaugeräte) im Massstab 1:32, zur Racing-Serie dagegen die ferngesteuerten Rennfahrzeuge im Massstab 1:43, die ungehindert und nicht an Rennstrecken oder Rennstrecken binden. Von Beginn an waren die Geräte von höchster Güte und vorbildlicher Zuverlässigkeit in Kombination mit einem umfangreichen Zubehörprogramm bei den Liebhabern gefragt.

Manche Kollektoren haben sich auf eine spezielle Reihe von Modellen wie z. B. die Plastikmodelle, die Superserie, Promotionmodelle, Exportmodelle oder einfach die Farmerserie spezialisier. Zu den Standardmodellen gibt es weitere Typen, die eigens für den Auslandsmarkt hergestellt wurden und nur in den entsprechenden Staaten erhältlich waren. Sieper fertigte keine Repliken der brasilianischen Fa. Rei, die in den 70er und 80er Jahren alte Formen von der Fa. ?iku gekauft hatte.

Sie sind extrem rar und sehr beliebt. Dies sind die Produkte, die im Kundenauftrag und nach den Spezifikationen von Syngenta hergestellt werden. Dabei kann es sich zum einen um normale Seriengeräte handeln, die nur durch den entsprechenden Unternehmensnamen erweitert wurden, zum anderen aber auch um aufwendig gedruckte, in Spezialfarben gestrichene Geräte, die auch in Sonderwerbekartons eingepackt werden können.

Von Anfang an hatte die Firma solche industriellen Aufträge, so dass die ersten 32 Exemplare der Serie V mit dem Erlös aus der Herstellung von so genannten Margarine Werbefiguren entwickelt wurden. Vom Personenkraftwagen bis zum Erntemaschinen der Baureihe Farmer wurden verschiedenste Ausführungen für Betriebsjubiläen oder Messeauftritte produziert. Manche dieser Geräte sind schwer zu bekommen, da sie nur von industriellen Kunden an Partner vergeben wurden und/oder die Auflagen sehr klein waren.

Für besondere Anlässe wie die IAA hält die Firma selbst begrenzte Sonderanfertigungen bereit. Dies sind neben Selbstdarstellungen manchmal auch Models der Blackline-Serie. Ebenfalls aus einer Kollektion hervorgegangen ist das private Siku-Museum in Stadt Lübeck, das fast die gesamte Modell-Geschichte der Siku Marke in einer ständigen Ausstellung aufzeigt.

DeLeus Klasing, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-7688-3491-9. Hochspringen ? Sieper Unternehmensstruktur. Zurückgeholt 28. Juni 2016. Weiter zu: abscde Geschichten - SIKU - schau. Zurückgeholt am 28. Juni 2016. Hochsprung unter ? Sieper-Werke bald Vergangenheit.

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