Uhren Schweizer

Armbanduhren Schweizer

Schweizer Uhren werden verstärkt nachgefragt Am heutigen Tag startet der Internationaler Haute Horlogerie-Salon in Genf. Noch nie war das weltweite Engagement für die traditionelle Uhrmacherei so groß wie heute. Im Jahr 2015 eröffnete der Internationaler Uhrenmarkt nur vier Tage, nachdem die SNB den Mindestumrechnungskurs des Schweizer Franken gegenüber dem EUR aufgab.

Dementsprechend unsicher waren die Produzenten, deren Erzeugnisse zu mehr als 90% im Inland vertrieben werden, deren Preise aber fast zu 100% in der Schweiz angefallen sind. Die Uhrenausfuhren haben sich im Laufe des Jahrs 2015 von +3% im ersten auf -7% in den vergangenen drei Monate stark verschlechtert.

Diese Langsamkeit prägt die Atmosphäre auf dem 2016er Saal, wo weniger Beschwerden, sondern eher kritische Stimmen zu vernehmen waren: Außerdem waren die MÃ??rkte voller Waren, so dass die HÃ?ndler auf einem Berg unverkaufter Uhren sassen und kein Bargeld mehr fÃ?r neue Brillenmodelle hatte. Ein weiteres Jahr später, im Jänner 2017, nach einem weiteren Rückgang der Exporte um 10 Prozent, hofft man, dass sich der Uhrenrückkauf im Handel, das adaptierte Produktsortiment und die verstärkte digitale Senderpräsenz bald bezahlt machen werden.

Im Jahr 2017 haben sich die Erwartungen mehr als bestätigt. Der Uhrenexport stabilisierte sich nicht nur im Jahresverlauf, er stieg bis Ende November auch wieder um 2,8% (die Zahlen für das gesamte Jahr werden erst Ende Jänner veröffentlicht). Jean-Daniel Pasche, Präsident des Verbandes der Schweizer Uhrenbranche, ist überzeugt, dass das Wirtschaftswachstum verhältnismässig weit gefasst ist.

China ist klar der Wachstumsmotor Nr. 1, aber laut Pascha sind zwei Dritteln der Absatzmärkte wieder im Aufwind. Angesichts der positiven weltwirtschaftlichen Aussichten für 2018 ist für Jean-Claude von LVMH, Leiter der Uhrensparte, ein Anstieg der Uhrenausfuhren um 5% in diesem Jahr durchaus denkbar. Dabei ist die Bedeutung der chinesischen als Wachstumslok nicht zu vernachlässigen, denn für jede in China gekaufte Uhr wird eine zweite an einen chinesischen Mann außerhalb Chinas veräußert.

Seine Besonderheit besteht darin, den Zeitverlauf mit Hilfe von Flüssigkeit darzustellen. Doch nicht alle Uhrenmanufakturen sind (....) gleichermaßen von der verbesserten konjunkturellen Lage betroffen. Michele Starvaggi von der in Bern ansässigen Traser, die rund 30'000 Uhren pro Jahr produziert, hat in den letzten Wochen wieder ein wachsendes Kooperationsinteresse bei Vertrieb spartnern und Fachhändlern festgestellt.

Rolf Studer, Co-CEO des Baseler Uhrenherstellers Oris, ist auch für 2018 optimistisch. Das Jahr 2017 war für Oris ein Jahr der Konzentration mit stagnierenden Umsätzen, nachdem das Unternehmen in den beiden "Krisenjahren" 2015 und 2016 signifikant zugelegt und an Marktanteilen gewonnen hatte. Gegen Ende 2017 hat sich die Lage laut Studer verbessert, so dass er für 2018 wieder mit einem Anstieg rechnet.

Ob man von einer Uhrenkrise reden kann, ist für die Firma Student zweifelhaft. Nie zuvor war so viel über die mechanischen Uhren auf der ganzen Welt bekannt und noch nie waren so viele Menschen an der klassischen Uhrmacherei beteiligt. Das 2008 gegründete amerikanische Online-Uhrenmagazin für Uhren, das jetzt auch ausgesuchte Uhren und Zubehör vertreibt, registriert nun 3 Millionen Seitenabrufe pro Monat. 3 Millionen.

Anish Bhatt, auch bekannt als "Watch Anish", einer der beliebtesten Uhren-Blogger Londons, hat 1,7 Millionen Kunden auf der Fotoplattform Instagram. Stattdessen findet man im ( (Uhren-)Einzelhandel die Krisensituation, die unter dem Druck der neuen Digitalkanäle steht.

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