Vogeluhr Nabu

Nabu Vogeluhr

Die Sequenz wird auch als Vogeluhr bezeichnet. Vögeluhr des NABU Deutschland mit Vogelstimmen; Biologiekenntnisse:

Die Vogeluhr von NABU/BUND-Leverkusen

Die meisten Singbögel sind Frühstarter und fangen mit ihren Sängern bereits in den späten Vormittagsstunden an, noch bevor die Abendsonne aufsteigt. Nur die männlichen Vögel zwitschern - zum einen, um das Weib zu beeindrucken und einen Partner für den Bau eines Nestes zu finden, zum anderen, um ihr Territorium von ihren Konkurrenten zu trennen. Die einzelnen Vogelspezies haben eine festgelegte Zeitfolge.

Dieser Ablauf wird auch als Vogeluhr bezeichnet. Die besondere Motivation zum Liedern ist die Morgendämmerung, d.h. die Zeit bis zum Morgengrauen (die ihrerseits von der Saison und der geografischen Lage abhängt). Auf diese Vogeluhr lässt sich also auch der bekannte Spruch " Es war die Spätmutter und nicht die Lerche" (Shakespeare: Romeo und Julia) zurückführen, denn die Spätmutter ertönt auch nachts, während die Spätlärche erst etwa 80 Min. vor dem Morgengrauen zu ertönt.

Es ist noch zu berücksichtigen, dass die Tiere zu verschiedenen Jahreszeiten zu singen beginnen: Die Spätmutter lässt sie nur im Monat Mai vernehmen, während die Lerche schon im Februar mit ihr beginnt. Blackbird60 min" " Redthroat50 min" " Wren40 min" " Finch30 min" " Zilpzalp10 min" " Great Tit5 min" " Thistlefinch15 min" " Greenfinch30 min" " Wenn Sie also die Vogelrufe kennen, können Sie die ungefähre Zeit mit den singender Federkugeln ermitteln!

Selbstverständlich kann es auch zu einer wetterbedingten Verschiebung der "Vogeluhr" kommen - aber die Ordnung ist immer vorhanden, da die Verhältnisse für alle Tiere gleich sind. In der gleichen Abfolge, in der sie es begannen, beenden die Tiere im Verlauf des Tags wieder ihren Singsang.

Die Vogeluhr gibt an, wann welcher Vogel mitmacht.

Birds benötigen keinen Radiowecker - sie erwachen von selbst. In der Vogeluhr sehen Sie, wer wann im Laufe der Zeit mitsingt. Sieht so aus, als ob die Tiere ohne Unterbrechung und zu beliebigen Zeiten singen. Die Vogeluhr hat nichts mit einer Uhr im herkömmlichen Sinne zu tun. Dennoch paßt der Ausdruck sehr gut, denn die Tiere behalten die Gesangsordnung genau ein - so daß man die Uhr fast nach ihnen aufstellen konnte.

Entdecke die begehbare Vogeluhr des Naturschutzbundes Deutschland, die dir sagt, wann welcher Zugvogel zu zwitschern anfängt. Hier findest du die Vogeluhr. Ab wann wird welcher Spatz gesungen? Singvögel sind beinahe nur zur Inkubation da. Deshalb kann man vor allem vom späten Winter bis Ende des Monats August Vogelstimmen aufführen. Besonders von Ende des Monats März bis anfangs Dezember können Sie viele verschiedene Tierarten zur gleichen Zeit anlocken.

Nahezu alle Vogelspezies haben am frühen Morgen am meisten gesungen. Jede Vogelspezies hat eine andere Zeit für den Beginn des Morgenliedes, was durch den zunehmenden Morgengrauen gegeben ist. Nahezu alle Vogelspezies fangen vor dem Morgengrauen an zu vibrieren, die erste schon, wenn es nahezu völlig schwarz ist. Dabei sind die Tiere im Ostteil immer früher darauf als artgenossenische Tiere weiter im West.

Wozu zwitschert der Vogel? Das Vogelgezwitscher hängt nicht nur von der Lichtstärke ab, sondern auch von den Temperaturverhältnissen und den Umgebungsgeräuschen. Nicht nur für die Anziehung von Frauen, auch viele Vogelarten markieren mit diesem Zirpen ihr Territorium, daher in der Regel nur die Männer vortragen. Die Absicht wird vor allem durch die Länge, das Volumen sowie die Repetitionen und Variationen klar.

Wer sein Wissen über Vogelrufe unter Beweis stellt, klickt sich durch das Vogelrufequiz des Naturschutzbundes Deutschland.

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