Schonach Kuckucksuhr

Schönacher Kuckucksuhr

Einen besonderen Charme verbreitet eine Kuckucksuhr Triberg, wo sich die größte Kuckucksuhr der Welt befindet (in Schonach bei Triberg). Schönach - Die Heimstätte der Kuckucksuhr Wusstest du, dass in Schonach die größte Kuckucksuhr der Welt steht? Wusstest du, dass die meisten Schwarzwälder Schmiedekuhren in Schonach gefertigt werden? Bei Schonach ist von der Manufaktur bis zur Manufaktur alles möglich. Wusstest du, dass die Schönacher SBS selbst der größte Kuckucksuhrenhersteller der Welt ist?

ebenso wie die Kuckucksuhr in Schonach.

Schwarzwalduhren sind seit der Hälfte des XVII. Jh. bekannt. Seit 1720 wurde die Herstellung dieser schlichten Holzuhr gefördert und die Anzahl der produzierten Exemplare auf grössere Stückzahlen erhöht. Sie waren damals viel zu kostspielig und waren nur in den vermögenderen Haushalten erhältlich.

Aus einzelnen Komponenten und Werkzeugen, die ebenfalls neuentwickelt wurden, wie der berühmte "Schwarzwälder Blechanker", wurden bereits die ersten Nebengewerke geschaffen. Darüber hinaus wurden auch unterschiedliche Anlagengrößen mit unterschiedlichen Laufzeiten produziert. Von St. Georgen (Nord) - Neustadt (Süd) erstreckt sich nun das Schwarzwald-Uhrengebiet, die Route zwischen diesen Städten zählt ebenfalls zur Bundesuhrstraße.

Seit dem Ende des achtzehnten Jahrhundert hat diese Tendenz stagniert. Die Zahl der Mitarbeiter nahm trotz verbesserter Arbeitsaufteilung zu, ebenso wie die Zahl der Verkaufsuhren, die sich 1800 auf 150.000 und 1850 auf 600.000 erhöhte. 1740 tauchten die ersten Schwarzwalduhrenhändler auf, die zuvor mit Hilfe des so genannten "Glasträgers" ausgeführt worden waren.

Auf diese Weise ist das Herzstück der Schwarzwalduhr, der "Uhrenträger", entstanden. Inzwischen wurden die Armbanduhren in so großen Mengen hergestellt, dass sie ins europäische Ausland verkauft werden mussten. Kleiner werdende Uhrenhersteller haben sich daher zunehmend zusammengeschlossen, um die Exportnationen Frankreich, England, Niederlande, Italien und Österreich mit Armbanduhren zu beliefern. Hausuhrenmacher und kleine Werkstätten beschwerten sich in der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert über ihre Wirtschaftslage.

Bereits in der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert gab es Anzeichen eines Strukturwandels, der 1880 rasch zur Industrieuhrmacherei wurde. Die einzelnen unabhängigen Uhrenhersteller konnten jedoch relativ konkurrenzfähig sein, da die Serienproduktion von Armbanduhren es auch ihnen ermöglichte, die Materialkosten für die Uhrmacherei zu senken. Darüber hinaus wollten sie ihre Unabhängigkeit wahren, um nicht in einer Firma tätig sein zu müssen, da die Industrielle Revolution damals von vielen noch als Gefahr betrachtet wurde.

Gegen Ende des neunzehnten Jahrhundert entwickelte sich die Uhrenbranche im Schwarzwald enorm. Mit dem späteren Verschwinden des russisch-deutschen und amerikansichen Markts kam es zu einer Krisenlage in der Uhrenbranche. Ab den 1920er Jahren nahm die Uhrennachfrage wieder zu, aber lange Zeit konnte dieses Wirtschaftshoch nicht erreicht werden. Weltkrieges war die Uhrennachfrage natürlich wieder deutlich höher, was sich besonders bei den Exportverkaufszahlen auswirkte.

Problemstellungen, die zu diesem Niedergang führten: Auch die Hochschwarzwälder Uhrenbranche erforschte neue moderne Uhrenmodelle. Weitere Uhrentypen waren auch die Lackschilderuhr mit lackiertem Holzschild, wie bereits im obigen Abschnitt mehrmals beschrieben. Der so genannte "Jockele clock", eine kleine Wand-Uhr mit Keramik- oder Messingteller und zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert dann auch der sehr berühmte "Sorg-Uhr" aus der Uhrenfamilie Sorg, der eine sehr kleine Wand-Uhr ist.

Inzwischen wird die heutige Kuckucksuhr immer häufiger diskutiert. Der Absatz der heutigen Cuckoo Clocks steigt massiv. Selbstverständlich sind auch heute noch einige Uhrenmanufakturen in Schonach ansässig:

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