Unbekannte Uhrenmarken

Unerkannte Marken der Uhrenindustrie

Stark>Was macht Uhren-Mikromarken attraktiv>/stark Durch moderne Finanzierungsformen wie z. B. die Crowdfinanzierung gedeihen neue Uhrenmarken, so genannte Mikromarken, und wetteifern um Zinsen. Welche Erwartungen kann ein Uhreneinkäufer daran stellen? Diese Uhrenmarken werden als Mikromarken bezeichnet.

Neben Schweizer Produkten von Eta oder Sellita dienen auch Miyota-Kaliber als Aufzugswerk. Als Sponsor erhalten Sie die Uhr zum Sonderpreis - eine Microbrand Uhr im Durchschnitt ca. 500 EUR.

Andererseits erhalten Sie eine Uhr, die rar und damit exclusiv ist. Edelstahl-Gehäuse und Saphirglas sind fast serienmäßig, aber ein eigenständiges Erscheinungsbild macht die Uhr reizvoll. Anlass genug, fünf Mikromarken unter das Uhrenmikroskop zu stellen und die Triebe auf ihre Wachstumsperspektiven zu prüfen. Cobra de Calibre Armbanduhren kommen aus Kanada.

Der Crossfire 500M hat einen Außendurchmesser von 42 Millimeter und ist aus rostfreiem Stahl gefertigt, optional PVD-beschichtet. Der Drehring ist schwenkbar, die verschraubte Krone und der Sockel versiegeln die Uhr bis zu 500 Metern. Hinten funktioniert das automatische Uhrwerk Miyota 9015, mit Genfstreifen und einzeln eingraviertem Läufer. Das gewölbte und entspiegelte Glas vervollständigt das Erscheinungsbild.

Resümee: Die Uhr auf dem Lederarmband verbindet die bekannten Design-Merkmale anderer Hersteller zu einer altbewährten Mixtur - aber trotzdem ein Angebot für rund 350 EUR. Gegen einen Aufpreis von 1.700 EUR bekommt der Käufer ein 40-Millimeter-Stahlgehäuse, das bis zehn Grad Celsius druckstabil ist, mit Saphirglas und einem maschinellen Eta Kaliber 2824-2. Ein solider Edelstahlboden verdeckt das Uhrwerk jedoch vor Neugier.

Die Uhr wird in der Schweiz hergestellt. Das Kunststoffzifferblatt mit mehreren Schichten und die 42 mm großen Uhrzeiger und das Kunststoffgehäuse heben sich von der Masse ab. Das entspiegelte Saphirglas an der Vorder- und Rückseite bietet unter anderem einen reflexionsarmen Blick auf das SW 200 Uhrwerk von Sellita.

In der Nähe der Sierra Nevada, Kalifornien, werden von Michael Seals Armbanduhren nachgebildet. Die 41 mm Uhr ist aus PVD-beschichtetem rostfreiem Stahl gefertigt und bis zu zehn Balken wasserfest. Es wird das automatische Werk Miyota 9015 aus Japan verwendet. Die Preise von rund 770 EUR sind angemessen. Das 44 mm große Etui umfasst das automatische Kaliber Miyota 9015 und rundet das Bild für jeden Einzelnen ab wie auch die ungewöhnlichen Armreifen und Verschlüsse.

In der Uhrenindustrie eine oft gewünschte Durchsichtigkeit. Schlussfolgerung: Das Dünenufer, das das Gelenk umschmeichelt, stellt ein sehr günstiges Rufzeichen für rund 620? auf.

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