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Die Abkürzung Junkerswerke steht für Junkers Flugzeug- und Motorenwerke mit Sitz in Dessau. mw-headline" id="First_World_War_and_Anfang_der_1920s">World_War_I und_Anfang_der_1920s[Bearbeitung | < bearbeiten Quelltext] "Die Junkers Motorenbau und die Junkers Flugzeugwerk AG waren Unternehmen des dt. Entrepreneurs, Ingenieurs, Designers und Pioniers des Flugzeugbaus Hugo Junkers, der 1919 die Junkers Flugzeugwerk AG in Dessau aufnahm. Das Unternehmen Junkers Schraubenbau mit Hauptsitz in Dessau wurde 1923 als eigenständiges Unternehmen im Bereich der Motorenbautechnik und der Fahrzeugtechnik etabliert. Während der nationalsozialistischen Ära entstand die Junkers Flugzeug- und Motorwerke AG aus den Junkers Flugzeug- und Motorenwerken.

Bereits 1915 entwickelt er die Junkers J 1, das erste ganzmetallische Fluggerät, das in seiner 1895 gegrÃ?ndeten Firma Junkers & Co. produziert wird, einer ProduktionsstÃ?tte fÃ?r Warmwasser und HeizgerÃ?

Auf Drängen der militärischen Behörden wurde im Okt. 1917 die Flugzeugabteilung von Junkers & Co. mit Fokker Flugzeugbau in Schwerin gewaltsam zur Junkers-Fokker Werke AG (Jfa) mit Hauptsitz in Dessau verschmolzen. Weltkrieges und der Verlagerung des Anthony Fokkers Flugzeugwerks in die Niederlande wurde die Firma in Junkers Luftfahrtwerk AG im August 1919 umbenannt.

Im gleichen Jahr wurde die Junkers F 13 gebaut, das weltweit erste Ganzmetallflugzeug. Seitdem der Versailler Friedensabkommen zunächst ein Flugverbot sah, das auch nach seiner Entspannung 1922 noch Leistungseinschränkungen enthielt, hat Junkers wie andere dt. Flugzeuggesellschaften versucht, den Fluggerätebau im In- und Ausland im Zweigniederlassungsbereich oder durch Kooperation fortzusetzen.

Junkers Flugwerke gründete daher 1922 die Niederlassung "Junkers-Werke Dessau, Zentrales für Russland" in Fili bei Moskau und 1924 die AB Flygindustri in Schweden. Die Junkers Ju 20 und Junkers Ju 21 wurden in Russland entworfen und hergestellt. Das Abkommen mit Sowjetrußland war auf dreißig Jahre angelegt, wurde aber nach nur vier Jahren von der UdSSR gekündigt und Junkers musste 1926 die Zusammenarbeit mit einem Schaden von 10 Mio aufheben.

Im Jahr 1921 wurde die Junkers Luftverkehrs AG als eigene Airline mit Verbindungen in die Türkei, nach Persien und Südamerika aufgesetzt. Aufgrund ihrer Stabilität und Stabilität haben sich die Junkers-Flugzeuge in vielen Bereichen bewährt. Mehrfach bedrohte Überfälle auf den Perserstraßen, weshalb der Shah höchstpersönlich den Verkehr in zwei Junkers F 13 von Teheran zum Arabischen Meerbusen anordnete.

In dieser Zeit waren zwei Maschinen der Baureihe B 13 auch die ersten, die die andinen Länder durchquerten. Damals war die Junkers Luftfahrtgesellschaft AG die wichtigste Airline der Erde. Rund 1925 wurden 40 Prozent des weltweiten Luftverkehrsnetzes mit Junkers-Flugzeugen geflogen (Blunck, S. 155). Das Airline-Geschäft war jedoch aufgrund der geringen Anzahl von Passagiersitzen (vier in einem F13) unrentabel, was die Junkers Luftfahrtgesellschaft zunehmend abhängig von staatlicher Förderung machte.

Im Anschluss an das erfolglose russische Geschäft forderte das Dt. Königreich die Übertragung der Anteile an der Junkers Luftfahrtgesellschaft AG gegen die Aufnahme der Verbindlichkeiten. Die Junkers mussten dieser Anforderung gerecht werden und im Jänner 1926 wurde die Junkers Luftverkehrs AG mit dem German Aero Lloyd zur Gründung der Dt. Luftfahrt Hansa zusammengeführt. Der erste dreistrahlige Flug war die Junkers vom Jahr 1925. 1929 wurde die vierstrahlige Junkers vom Typ 38 gebaut, die in den Flügeln eine Passagierkabine hatte.

Zu den berühmtesten Junkers-Flugzeugen gehören die Junkers F 13 und die Junkers Ju 52/3m (auch "Tante Ju" genannt). In einer Junkers W 33 führten Hermann Köhl, Ehrenfried Günther Friherr von Hünefeld und James Fitzmaurice im Jahr 1928 die erste durchgehende Atlantiküberquerung von Osten nach Westen durch. In den 1920er Jahren hat Junkers Schraubenbau die ersten Flugzeugdieselmotoren entwickelt.

Zu Beginn der 1930er Jahre stießen die Junkers-Werke in ökonomische Notlagen, die 1932 zur Zahlungsunfähigkeit führten. Hugo Junkers war nach der Übernahme durch die Nationalsozialisten 1933 dazu angehalten, die im Privatbesitz befindlichen Schutzrechte auf seine Firmen zu übertragen und 51% seiner Geschäftsanteile kompensationslos an das Reichsflugministerium (RLM) abzutreten. Verwaltet wurde die Investition von der Luftfahrtfahrtkontor GmbH, die von RLM als eigenständige Tarnfirma gegründet wurde.

Zugleich wurde Hugo Junkers aus seinen Arbeiten verbannt und in seiner Sommerresidenz in Bayrischzell unter Arrest gesetzt. Bei Junkers Tode 1935 übergab seine Verwitwete und Erbfrau Therese Junkers auch die übrigen Geschäftsanteile an die Airfahrtkontor Gesellschaft mbH gegen Bezahlung von rund 30 Mio. DM. Die Junkers Motorbau GesmbH und die Junkers Flugzeugwerk AG wurden am späten Vormittag des Jahres 1936 unter der Leitung des neuen Junkers-Generaldirektors Heinrich Koppenberg zur Junkers Flugzeug- und Motorwerke AG zusammengeführt und im Rahmen der Rüstungskampagne der Wehrmacht zu einer der grössten Rüstungsgruppen im Dt. Reich ausgeweitet.

Richtig. Richard Blunck, Hugo Junkers, Mann und Arbeit. Signloch Ausgabe, Künzelsau 1975, ISBN 3-8003-0101-6 Günter Schmitt: Junkers und seine Vorrichtungen. Ausgabe. 1986 Transpresse für den Verein für Verkehrssicherheit, Berlin, ISBN 3-344-00065-9 Wolfgang Wagner: Hugo Junkers Vorreiter in der Fliegerei - sein Flugzeug. Von der Serie: German Aviation, Volume 24, Bernard & Graefe Publishing House, Bonn 1996, ISBN 3-7637-6112-8.

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