Philippe Dufour Uhren

Dufour Uhren von Philippe

Ich liebe die Uhren von Philippe Dufour. Aber das wird sich hoffentlich bald ändern, denn Philippe Dufour gilt als einer der besten Uhrmacher unserer Zeit. Einfache, komplizierte Wenn Sie eine Philippe Dufour Uhr haben wollen, müssen Sie geduldig sein, denn die Uhrwerke sind fast vollständig handgefertigt. Von einem modernen Marketingkonzept ist Philippe Dufour nicht gerade begeistert. Seine Uhrenmanufaktur hat nicht einmal eine eigene Website im World Wide Web.

Das bedeutet nicht, dass sein Nachname dort nicht gefunden werden konnte.

Branchenforen wie The Purists, Zeitzone oder Horomundi sind voller Einträge, die enthusiastische Inhaber einer Philippe-Dufour Uhr sind oder sein möchten. Dazu kommt eine nicht offizielle Philippe-Dufour-Website, die von einem besonders großen Bewunderer ins Netz gestellt wurde und Neuigkeiten über den Uhrenhersteller Dufour und seine Uhren enthält.

Philippe Dufour wird dort auch als " lebendige Sage " bezeichne. Philippe Dufour ist es trotz oder gerade wegen mangelnder PR-Maßnahmen dennoch gelungen, einen gewissen Kult-Charakter bei kritischen Kunstsammlern und Verliebten zu erringen. Weil seine Uhren für sich selbst stehen. Die fast ausschließlich handgefertigten Arbeiten, deren exklusives Design die Perfektion des Künstlers bis ins letzte noch unter dem Mikroskop sichtbare Details widerspiegelt, stehen in der Überlieferung der großen Schweizer Uhrenmanufakturen des Joux.

In diesem geschlossenen Hochgebirgstal im schweizerischen Juragebiet wurde Philippe Dufour gegründet. Das nur 60 km von der Modestadt Genf entfernte Tal ist eine kleine Stadt. Das raue Wetter, die lange Zeit des Winters und die Einsamkeit waren dafür ausschlaggebend, dass sich die dortigen Landwirte im achtzehnten und neunzehnten Jh. dem Uhrenbau zuwandten.

In Le Sentier mit 3000 Einwohnern aufgewachsen, gibt es für Dufour nach der Schulzeit nur wenige Ausbilder. Die Dufour GmbH ist in Frankfurt, London und auf den Virgin Islands tätig. In der Schweiz entwickelte er für diverse weltbekannte Hersteller im Tal von Joux, darunter Audemars Piguet und Daniel Roth. "Ich habe nach meinen Erfahrungen in diversen Unternehmen erkannt, dass ich dort meine künstlerische Idee nicht umsetzen und mich selbständig machen konnte", sagt Dufour.

Auf der anderen Seite war es trotz des scharfen Wettbewerbs in der Uhrenwelt die rechte Zeit. Ursprünglich spezialisierte sich der Uhrenhersteller auf die Instandsetzung älterer, wertvoller und komplizierter Uhren. Dieses Werk gibt ihm große Genugtuung, denn es zeigt ihm das Genie der Altmeister, von denen die meisten aus dem Joux-Tal stammen, vor den Augen seines Uhrmachers.

Zehn unsignierte Uhren wurden zumindest sieben im Tal von Joux hergestellt", sagt der Uhrenhersteller. Im Jahr 1992 debütierte Philippe Dufour mit der Armbanduhrversion an der MCH. Ein uhrmacherisches Erlebnis - die 420 handgefertigten Teile dieses aufwändigen Werks passen in einen nur 30 Millimeter großen Microkosmos - und eine technische Neuheit, denn noch keinem Uhrenhersteller vor Dufour ist es bisher geglückt, diese beiden großen Schwierigkeiten im schmalen Uhrengehäuse zu mischen.

In den frühen 90er Jahren trat Dufour der "Académie Horlogère des créateurs indépendants", kurz AHCI, bei, um sich die Messeteilnahme in Basel zu ermöglichen. Mit seinen aussergewöhnlichen Kreationen, die wie die Uhren von Dufour handgefertigt werden, steht dieser international tätige Zirkel unabhängiger Uhrenhersteller im Gegensatz zur industriellen Standardproduktion mechanischer Uhren.

Zu dieser Zeit war das Engagement für unabhängige Uhrmacher noch nicht so angesagt wie heute", erzählt Philippe Dufour, "ein kleines Federkernrohr, das in entgegengesetzte Richtungen schwingt, um der Gravitation zu widerstehen und die Genauigkeit zu erhöhen. Ein besonders begnadeter Student der Uhrenschule in Le Sentier hatte in den 1930er Jahren eine großzügige Tasche mit zwei Aufständen entworfen - aber nur Dufour gelang es, das aufwändige Radwerk in dem kleinen Koffer einer nur vier Millimeter hohen Uhr zu unterbringen.

Dufour produzierte nur neun dieser Uhren statt wie vorgesehen 25, da die damalige Anfrage nicht so hoch war. Doch heute ist die Dualität sehr begehrt, aber ob Dufour Zeit findet, mehr zu produzieren, ist noch offen. Die Struktur und die Dekoration, für die Philippe Dufour, der heute von einem kleinen Uhrenhersteller betreut wird, etwa einen ganzen Monat lang arbeitet, sind von der großen Überlieferung der Altmeister des Valle de Joux geprägt.

Die Einfachheit, wie alle Uhren im Haus, ist eine Würdigung der bekannten Ahnen aus dem Tal von Joux. Gefragt, wie seine neue Uhr aussieht, bleibt der Uhrenhersteller verborgen: "Solange die Sachen in meinem Gedächtnis und nicht in einem Uhrgehäuse sind, rede ich nicht gerne darüber.

Nach der Auslieferung aller bestellten Simpliziten wird es eine neue Uhr geben", so Dufour.

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