Schweizer Uhrenmacher

schweizer Uhrenherstellerin

Die Schweizer Uhrmacher können also dazu benutzt werden, zu studieren, wie man etwas verkauft, was niemand mehr braucht. Der" Uhrenkrieg" hat die Hersteller hart getroffen. Die Geheimnisse der Schweizer Armbanduhren In der Westschweiz liegt die Geburtsstätte der Uhrmacherkunst. La Chaux-de-Fonds und Le Locle - Genießer assoziieren die beiden Städte mit höchster Exaktheit. Hier wurde im achtzehnten Jh.

der Weltruf der Schweizer Armbanduhren begründet - auf ganz besondere Art und Weisen. In den Wintermonaten, als auf den Bauernhöfen wenig gearbeitet wurde, fingen einige der Landwirte an, komplexe Uhrwerke aufzustellen.

Heute werden die Schüler, die den Schritt vom reinen Uhrenmacher zum Uhrenrestaurator machen, handverlesen. Die Restaurierung eines Pendels oder einer Uhr hat aber noch mehr zu bieten - es gibt eine ihm innewohnende Firmenphilosophie, eine Einmaligkeit in der Produktion, die ein Restaurateur auszuloten hat. Eine Komplikation sind Armbanduhren, die neben der Anzeige von Stunden und Minutes auch andere Funktionalitäten haben.

Diego Azconegui ist auch einer der sechs bis acht jungen Restauratoren, die jedes Jahr am CIFOM, der TU Le Locle, angenommen werden. Trotzdem mag er diesen Beruf: "Hier habe ich passionierte Menschen getroffen, die keine Stunde rechnen, die nur für die Uhr leben....".

Ein Portrait des Schweizer Uhrmachers Antoine Préziuso

Schon seit rund 20 Jahren tritt ein Uhrenhersteller, der bisher für große Uhrenmarken komplizierte Designs im Hintergund entworfen hatte, aus dem Dunkel und vermarktet seine Uhr unter seinem eigenen Markennamen. So ist Antoine Préziuso einer der einsamen Krieger in der Uhrenindustrie. Seine Marke gibt es seit 1991. Noch vor der Finanzmarktkrise 2009 wurden bis zu 900 Exemplare pro Jahr produziert.

Seitdem kehrt das Unternehmen zu seinen Ursprüngen zurück. Von einigen seiner Modelle fertigt er kleine Serien. Eine Einschränkungsfrage, mit der große Brands oft versuchen, auf künstliche Weise Eigenständigkeit zu schaffen, taucht hier überhaupt nicht auf. In den 1950er Jahren wuchs Antoine Préziuso inmitten eines ehemaligen Genfer Uhrenviertels auf.

"Als ich in den Gässchen gespielt habe, benutzte ich die weggeworfenen Geräte und Uhrwerksteile, die die kleinen Uhrenwerkstätten an ihren Türen zur Verfügung stellten", erinnerte sich. Er hat für eine Uhrenmanufaktur gearbeitet und seinem Kind gezeigt, wie man das Werk eines Uhrwerks oder einer Uhr mit Pendelmechanismus zerlegt und wieder zusammenbaut.

Er genoss es sehr, und diese frühe Erfahrung veranlasste den Jugendlichen Antonio zu einer Lehre an der renommierten Uhrenschule in Genf. Er mochte die Ghandaer Uhr sehr und fragte, ob er für ihn arbeitet. "Aber er erwiderte, dass ich zuerst die Schulzeit beenden sollte", sagt Preziuso. Es folgten Reparaturen an alten Armbanduhren von Antiquitätengeschäften und Flohmärkten, die dadurch zu höheren Preisen abgesetzt werden konnten.

Übrigens hat er seine ersten eigenen Armbanduhren entworfen. An der Baselworld am Messestand der freien Uhrenhersteller interessierte sich ein Japaner für sie und wollte 200 Exemplare ausstellen. Préziuso war schockiert und hat defensiv reagiert. Die Ehefrau steht neben ihm und sagt sofort: "Wir können es, wir können es" und so wird die neue Handelsmarke Antoine Préziuso eingeführt, die noch heute viele Verliebte in Japan hat.

Heutzutage funktioniert Préziuso kaum noch für andere Warenzeichen. Doch er ist kein einsamer Krieger mehr: Sein Sohn Florian ist heute selbst Uhrenmacher und er war es, der nach Jahren des Bastelns herausfand, wie man eine Uhr mit drei Turbillons baut.

Pater Antonius war etwas zweifelhaft. "Mit dem Tourbillon der Tourbillons haben Familie und Kind drei patentierte Innovationen erzielt. Diese Uhr wurde mit dem "Uhren-Oscar", dem Grand Prix d'Horlogerie de Genève, in zwei verschiedenen Bereichen ausgezeichnet: dem Audience Award und dem Innovation Award. "Dies war ein sehr großer Augenblick für uns", erzählt er.

"Diese Uhr hält der Zeit stand", sagt Preziuso. Als er und sein Kind wieder ein paar wunderschöne Werke vollendet haben, reist die ganze Familie nach Dubai, Tokio, Singapur, Seoul oder in die USA und stellt sie den Markenliebhabern vor.

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