Fit Armband

Passformband

Fitnessband: Selbstkontrolle: Stärke & Schwäche! Bei einer Befragung zum Berliner Tag des sicheren Internets hat sich gezeigt, dass bereits jeder Dritte in Deutschland ein Fitnessarmband trägt. Fitnessband: Was wir vermessen...

. "Im Krankheitsfall würden 75% der Teilnehmer ihre Fitness-Armband-Daten an ihren Hausarzt weitergeben. Meistens verwenden die Konsumenten jedoch ihr Fitnessarmband als einfache Motivation.

Nahezu zwei Drittel (65%) der Fitnesstracker oder App-Nutzer wollen in der Regel ihre eigene Kondition steigern, 36% wollen mehr Bewegung, 26% wollen mehr über ihre eigene Kondition wissen und 15% wollen ihr Fitnesstraining aufwerten. Wenn Sie ein Fitness-Armband oder einen Bewegungsverfolger kaufen, wollen Sie in erster Linie Daten über sich selbst sammeln, aufbewahren und verwenden.

Viele Anwender laufen jedoch Gefahr, ihre sensiblen Angaben unbeabsichtigt an Dritte weiterzugeben. Untersucht wurde, ob die Fitnessdaten beim Laden in die Anwendungen oder die Wolke wirklich kodiert sind und wie manipulationsanfällig die Information bei dieser Übermittlung ist. Die Folge: Bis auf den Garmin-Tracker übermitteln alle Fitness-Armbänder ihre Messdaten in verschlüsselter Form.

Dies bedeutet für die Benutzer von Garmin und Withings, dass Dritte Zugang zu ihren eigenen Benutzerdaten haben und diese nicht nur ansehen und bearbeiten, sondern auch entfernen können. Um eine permanente Kontrolle der Geräte zu ermöglichen, ändert diese Funktionalität regelmässig die jeweilige MAC-Adresse. Nur Apple bestand den Sicherheits-Test der Kanadastudie.

Zudem behält sich eine Vielzahl von Herstellern das Recht vor, die Nutzerdaten für kommerzielle Zwecke zu verwenden, an Regierungsbehörden weiterzuleiten, zu analysieren oder im Fall einer Zahlungsunfähigkeit oder Verschmelzung weiter zu veräußern. So können die Angaben ganz unkompliziert in Einzel- oder Sammelform, wenn auch zumeist anonym, weitergeleitet werden.

Es gibt in den USA und Kanada keine klaren Vorgaben für die von Fitnesstrackern erhobenen Werte, so dass sie dort nicht als gesundheitliche Werte erkannt werden. Jedenfalls sind die erhobenen Angaben in Europa als personenbezogene Angaben markiert, was den Zugang wenigstens etwas schwieriger macht. Damit die Provider ihre eigenen Inhalte über einen langen Zeitabschnitt hinweg abfragen können, lädt sie mehr als eine ganze Weile alte Inhalte in die Wolke, einen ext.

Was Sie jedoch beachten können, ist, dem Fitness-Armband möglichst wenig Zutritt zu gewähren. Lädt der User beispielsweise zur Teilnahme an bestimmten Herausforderungen ein, übermittelt die Anwendung alle E-Mail-Adressen der Kontaktpersonen ohne Nachfrage, wie die Stiftung Warentest diesmal erfahren hat.

Zur Vermeidung von Missbrauch der Daten müsste der Anwender auf viele Funktionalitäten der Endgeräte zurückgreifen.

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