Uhrenmuseum Wien

Wiener Uhrenmuseum

Der Uhrenmuseum ist ein Museum der Stadt Wien. Zeitreisen durch die Jahrtausende Eine der wichtigsten Uhrenkollektionen Europas ist in einem alten Wiener Innenstadtgebäude untergebracht: Hier können Sie eine Reise durch die Zeit vom Hochmittelalter bis in die jüngere Zeit unternehmen. Die 700 wertvollen Armbanduhren aus aller Herren Länder berichten nicht nur über wissenschaftlichen und technischen Vorsprung, sondern auch über gesellschaftliche Umbrüche und Tendenzen in Handwerk und Gestaltung.

Jede hundertstelstündlich füllt das Klopfen, Klingeln und Spiel vieler beweglicher Wanduhren die drei Etagen. Reiche Dekorationen der Standuhren der Kommoden bezeugen den sozialen Status ihrer Eigentümer, Besonderheiten aus dem Wien des Böhmischen Zeitalters sind die bekannten Laternenuhren und der "Zappler", von dem die kleinste unter einen Kausche paßt. Die Sammlung des 1917 gegrÃ?ndeten Wachmuseums geht im Kern auf zwei Privatsammlungen zurÃ?ck: die des Gymnasiallehrers und ersten Hausherrn Rudolf Kaftan und die begehrte Taschenuhren-Sammlung der Autorin Marie von Ebner-Eschenbach.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der Uhrenmuseum ist ein Stadtmuseum der Landeshauptstadt Wien. Das Haus liegt in einem der traditionsreichsten Gebäude in Wien, dem Palais Obizzi (auch: Harfenhaus)[1] im ersten Bezirk der Inneren Stad. Das Uhrenmuseum im Palais Obizzi, das seit 1901 im Besitz der Landeshauptstadt Wien ist, wurde erstmals in Kaftans Wohnung[6] im dritten Obergeschoss eingerichtet. Das Uhrenmuseum wurde von der Landeshauptstadt Wien erbaut.

7 ][8] Das Musée wurde am 1921 eingeweiht und Kaftan wurde zu seinem Leiter berufen. Mitgebracht wurden 8000 Exemplare und eine umfassende Sondersammlung. Die Leiner Collection mit 100 Bestandsuhren und 400 Nicolaus Collection ist zum Zeitpunkt der Öffnung bereits gekauft. Während der nationalsozialistischen Ära gelangten Wachen von enteigneten und verkaufs- oder deportierten jüdischen Personen in den Museumsbesitz.

1939 wurde der Gewerbeausweis des juedischen Uhrmachermeisters Alexander Grosz (* 1869 in Újvidék), der eine grosse Sammlung von Waagen zusammengestellt und eine Werkstaette mit Laden in der Wipplingerstrasse im ersten Wiener Gemeindebezirk betrieben hatte, widerrufen und das Unternehmen daraufhin aufgeloest. Im Uhrenmuseum wurden 70 Exemplare und Werke mit einem Abschlag vom provisorischen Sachbearbeiter Josef Berger zum Kaufpreis von 885,40 RM gekauft.

In den 70er Jahren blieben 40 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stehen, darunter eine Barockuhr von um 1750 und eine Taschenuhr von um 1800, deren Rückgabe an seine Nachfolger geplant ist. 9] Im Oktober 1941 kamen auch Armbanduhren aus der Albert Pollak Collection ( 1943), auf die das Haus in einer Merkliste hingewiesen hatte, ins Museums.

10] Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus aufgelöst, die Bestände wurden verlagert und in niederösterreichischen Burgen untergestellt. Teilweise gingen die Wahren verloren,[11] darunter 230 Formularuhren aus der Kollektion von Maria von Ebner-Eschenbach; 40 davon verblieben. 12] Kaftan führte das Haus bis zu seinem Tode im Jahr 1961. Heute ist das Uhrenmuseum eine Filiale des Wienermuseums.

In 19 Zimmern sind auf drei Stockwerken rund 700 Exemplare zu sehen, die die Weiterentwicklung der Uhrentechnologie seit dem fünfzehnten Jahrhundert nachvollziehen. In der Ausstellung des Museums werden Tischuhren aus französischer und schweizerischer Werkstatt gezeigt, darunter Ferdinand Berthoud, Abraham Louis Breguet und Bordier. Im Lager werden weitere 3000 bis 4000 Armbanduhren gelagert.

Rudolf Kaftan: Das Uhrenmuseum. Dr. Rudolf Kaftan: Illustrierte Führung durch das Uhrenmuseum der Landeshauptstadt Wien, gleichzeitig eine kleine Präsentation der im Uhrenmuseum sichtbaren Historie der Raduhr. Deutsches Verlagshaus für Jugendliche und Menschen, Wien 1930, OBV. Henry Lunardi: Führung durch das Uhrenmuseum der Wiener Innenstadt. Jugendliche und Volksverlag gesellschaft, Vienna 1973, ISBN 3-7141-6079-5. Susanne Walther, Franz Scharinger: Uhrenmuseum Wien 1, Schulenhof II. (Second, extended edition).

Herausgegeben von den Städtischen Landesmuseen Wien, Wien 1981, OBV. Dr. Wolfgang Kos (Hrsg.), Dr. Wolfgang Freitag (Rot.): Highlights aus dem Wienerblock. Wilhelmsmuseum, Wien 2010, ISBN 978-3-902312-22-8. Hochsprung unter ? Neuigkeiten aus Oberösterreich und Salzburg. Die Uhrenkollektion eines oberösterreichischen. Hochsprung (Vermutlich:) H(ans) M(aurer): Das Uhrenmuseum der Landeshauptstadt Wien. Besichtigung des ehemaligen Schulhofes Nr. 1. in: Reichspost, morgen Blatt, Nr. 244/1918 (XXV. Band), in: Reichspost, in: Reichspost, in: Nr. 244/1918 (XXV. Band), in: in: 1006. m. 1918, S. 6 f.

Die Sammlung der Ebner-Eschenbach-Uhren. Das Uhrenmuseum der Landeshauptstadt Wien. Das Wien-Uhrenmuseum. Hochsprung ? Rund um die Uhr Museum. Die arbeiter-zeitung. at - das open Online-Archiv - Digitalisat).

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