Für beide Bewegungsarten gilt der unten dargestellte Aufbau der Bewegung. Eine mechanische Bewegung setzt sich aus mehreren Mechanikkomponenten und wenigstens einem Zahnradgetriebe zusammen. Zusätzlich zum Hauptradmechanismus, auch Laufmechanismus genannt, kann eine Bewegung mehrere weitere Radmechanismen haben, die vom Laufmechanismus abhängig sind. Die Bestandteile eines Uhrwerks sind im Wesentlichen: der mechanische Antrieb mit Einstellvorrichtung, mit der die Antriebsfeder verspannt und die Zeit bei Bedarf über die Zahnkrone verstellt werden kann.
Das ist der Umrichter, der für die mechanische Energieversorgung des Uhrwerks zuständig ist. Der Gang, ein Übertragungsgetriebe, das die Kraft zwischen Motor und Anker aufnimmt. Das Verlangsamen der Bewegung, "hemmt" die Antriebsenergie und setzt sie in einen regelmäßigen Zyklus um. Das Unruhrad, der Zahnradgenerator der Uhr, der die Periodendauer oder auch die Taktfrequenz für die Ankerhemmung bestimmt.
Werk mit kleiner Sekunde: Aufzugsfederhaus ( "hellgrau"), Jochaufzug (rot, oben links), Werk (dunkelgrau), Werk (schwarz), Zeiger und kleine Sekunde, Gangreserve (rot, rechts) und Spiralunruh (dunkelgrau, rechts). Das Uhrwerk wird auch als das oszillierende System des Uhrwerks betrachtet, da es für das regelmäßige Uhrwerk, den gleichmässigen Gang der Uhr, zuständig ist. Dieser Überblick zeigt nur den prinzipiellen Aufbau eines Uhrwerks und betrifft in erster Linie Amrband Uhren.
Auch andere Arten von mechanischen Uhrwerken können eine etwas andere Struktur haben. Zum Beispiel werden einige grössere Bewegungen durch ein Eigengewicht und nicht durch eine Spiralfeder getrieben.
Nachfolgend wird das Prinzip einer Uhr erläutert. Schauen Sie sich zunächst das erste Foto an. Der Antrieb ist von oben nach unten angeordnet - ein Laufrad fährt das nÃ?chste. Bei einer Automatikuhr fängt die Krafteinleitung mit dem Schwenkrotor an, der die durch Bewegungsänderungen des Armgelenkes erzeugten Kraftkräfte nutzt und auf die Aufzugsfeder bzw. das Federhaus ausübt.
Im zweiten Foto (links) ist das Übertragungsschema des Uhrwerks dargestellt: Vom Aufzugsfederhaus ( "B") wird die Krafteinleitung auf das Ankerrad (E) wie folgend dargestellt: Z1 ist das Kleinstmutternrad, auf dessen Achsen sich der Sekundenzeiger abstützt. All diese Laufräder sind in der Regel auf ihre Antriebe oder Achsen genietet oder auch auf die Achsen A, Z2, Z4, C, B, D., C, Z6. Das Ankerrad und der Anker stoßen auf die hin- und hergehende Spirale, die auf der Spirale schwingt.
Auf dem dritten Foto sieht man eine Uhrwerksplatte (oder: Grundplatte), in der die Laufräder des Werks, des Federhauses, der Spirale usw. montiert oder montiert sind. Um die Friktion zu reduzieren, sind die Radwellen in so genannten Lagersteine eingebaut. Räumlich gesehen ist der Antrieb wie im vierten Foto angeordnet, vom linken oberen Federkern bis zur rechten Unruh: Das typische Ticking der Uhr ist ein Klangcharakteristikum des Schwingungs- und Ankerwerkes.
Die Schwingungstechnik setzt sich zusammen aus der auf der Unruhwelle[5] hin- und herlaufenden Schwungmasse, der Spiralfeder[6] sowie einer Einrichtung zur Getrieberegelung, in der Regel Regler. Dadurch lässt sich die Schwingungscharakteristik der Schraubenfeder bis auf das kleinste Niveau einstellen und somit das richtige Uhrwerk einstellen. Die genaue Bewegung beruht auf der Balance [5], die so gleichmäßig wie möglich hin und her schwingt, und die ebenfalls so präzise wie möglich ist.
Daher wird die vom Federhaus ausgehende Energie über den Getriebezug[1] ständig zugeführt und dosiert. Diese überträgt sie über das Ankerrad[2], den Anker[3] und die Hebelscheibe[4] auf das Schwingungssystem. In einer raffinierten Abfolge von Hemmungen rastet der Dübel in das Hemmungsrad ein und löst es so aus, dass das Uhrwerk immer zur gleichen Zeit schwingt (siehe rechte Animation).
In Abhängigkeit von der Frequenz der Uhr (z.B. 800 Schwingungen pro Stunde) wird so eine genaue Basiseinheit bestimmt, auf der die verbleibende Rechenleistung der Übertragungsräder und damit die Ganggenauigkeit der Uhr beruht. Die Messgenauigkeit von mechanischen Chronografen ist ebenfalls unmittelbar von dieser Maßeinheit abhängig (Details siehe: Chronograph/Messgenauigkeit). UhrZeit - In diesem Abschnitt seiner Website hat Thomas H. Ernst eine viel präzisere und besser belegte Einleitung zur Funktion eines Werkes geschrieben.