Automatikuhren mit Sichtbarem Uhrwerk

Armbanduhren mit sichtbarem Uhrwerk

präsentierte extraflache Automatikuhr mit sichtbarem Tourbillon. Die rote in der Uhr spannt die Aufzugsfeder, die das Uhrwerk wieder aufzieht. Zehn Armbanduhren mit besonders gut sichtbaren Mechaniken So ist es kein Zufall, dass die Technologie auch von der Front zunehmend wahrgenommen wird: Um den Mechanismus auf der Frontseite der Uhr gut erkennbar zu machen, bietet sich das Turbillon als Zifferblatt an. Natürlich war sie meist auf der Rückwand platziert und von der Front nicht ersichtlich. Am Ende des Jahres 1986 präsentierte Piguet dann eine Uhr mit Turbillon, die in vielerlei Weise eindrucksvoll war.

Es war die flächigste Tourbillonuhr, auch mit automatischem Aufzugsmechanismus. Die sichtbaren Tourbillons sind heute eine Selbstverständlichkeit. Im Jahr 2018 führt Audemars Piguet eine neue Version einer Tourbillonuhr ein: den Royal Oak Offshore Chronograph. Neben dem Turbillon bei neun Uhr sind bei diesem Typ auch die Stege und die beiden Federhaushälften bei zwölf und bei sechs Uhr des Handaufzugskalibers 2947 zu sehen.

Der Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph ist in Rotgold in einer Edition von 50 Teilen zum Stückpreis von je 310'000 CHF sowie in einer auf 50 Teile für je 275'000 CHF begrenzten Edelstahlausführung erhältlich. Die Skelett-Uhr hat neben der originalen, vollständig handgefertigten Ausführung auch eine stärker industrialisierte Ausprägung.

Bei der einfachen Version geht es darum, bestehende Arbeiten so zu gestalten, dass alles überflüssige wegfällt. Besonders schön ist das Doppel-Tourbillon Skelett Mysterious: Die Uhr hat ein Ziffernblatt mit den typisch romanischen Stunden. Ein Doppel-Tourbillon, das ohne erkennbare Verbindungen zum Werkstück zu schwimmen droht.

Die Tourbillons drehen sich einmal pro Sekunde um die eigene Längsachse und drehen sich in fünf min. im Korb des inneren Kreises. Kosten der Platinuhr: ca. ?155000. Die vor allem für ihre kunstvollen Handskelettarbeiten bekannte Armin Stroms sorgte bei der Entstehung ihrer Manufakturarbeiten dafür, dass die von vorne sichtbare Werktradition fortgesetzt wird.

Hinter dieser Bauweise verbirgt sich das Prinzip der synchronisierten Uhrwerke, das eine noch genauere Ganggenauigkeit gewährleisten soll: Das Zeitdisplay setzt sich aus einer Stunden- und Minutenanzeige und einer kleinen Sekunde zusammen. Das Uhrwerk ist durch ein 42 mm starkes Edelstahl-Gehäuse abgesichert. Für 49.000 EUR ist die Uhr mit zwei Krawallen zu haben.

Erbaut 1867, besticht das Turbillon mit drei goldenen Stegen durch seine symmetrische und perfekte Verarbeitung. Die heutige Neo-Tourbillon-Skelett mit drei Stegen ist die heutige Fortführung der Zeit. Der Schwerpunkt liegt auf dem Automatik-Kaliber GP 09400-0011 mit Mikro-Rotor. Über dem Uhrwerk schweben die drei Stege.

Darunter der obere Steg das Triebfederhaus, darunter das untere das Drehgestell. Das Titan-Gehäuse der 141.000-Euro-Uhr ist 45 mm lang. In der Defy Zero G inszeniert Zenith sein neuartiges Kreiselmodul "Gravity Control", das die Gesetze der Gravitation und den Lauf der Uhr besonders genau macht, in einem Skelett.

Er ist in einem 44-Millimeter-Titangehäuse untergebracht, das zehn Strich-dicht ist. Auf dem Titanarmband kosten die Skelettuhren 96.400 EUR. Im Excalibur Aventador S wird es derzeit effektiv eingesetzt. Roger Dubuis ließ sich vom Lamborghini Sportfahrzeug Aventador S inspirieren: Die Platte, die beispielsweise das Aufzugsfederhaus des Werks bedeckt, ähnelt einem Triebwerk.

Ein 45 mm Titangehäuse schützt das Uhrwerk. Es gibt nur 28 Beispiele der Skelett-Uhr mit Roségold-Akzenten. Der Preis für das Model beträgt 216.000 EUR. Die technisch-futuristische Erscheinung der Skelett-Uhr wird nicht zuletzt durch die Verwendung von innovativen Werkstoffen und Verfahren erzielt. Richard Mille benutzt Alexander Zverev TPT Quartz für das Gehause der KM 67-02.

Das Automatikwerk CRMA7 besteht aus Titan Grad 5, der entsprechende Läufer aus TPT-Carbon und Weißgold. Sie wiegt nur 32 g und ist für 119.000 EUR erhältlich. 1980 präsentierte Corumerstmals das Golden Bridge-Modell mit seinem Charakter. Das Handaufzugkaliber CO113 ist durch zwei Saphirkristalle erkennbar.

Die Skelett-Uhr ist ebenfalls aus Rotgold gefertigt und mißt 29,5 bis 42,2 mm. Das Goldene Brückenrechteck für 39.900 EUR. Auch die Platten und Stege des Herstellerkalibers 22T mit manuellem Aufzug sind hier aus Saphirglas gefertigt. Das Karussel ist eine dem Tourbillon vergleichbare Schwierigkeit, die sich nur durch den etwas komplexeren Indirektantrieb des Korbes für die Waage auszeichnet.

Die 43,5 mm große Hülse ist aus Tantal, die Laschen aus Weißgold. Die Uhr kostet 239. 500 EUR. Der Tourbillon Chronometer Nr. 36 Arnold & Son ist eine Reminiszenz an den ersten Taschen-Chronometer von John Arnold aus dem Jahr 1778 das firmeneigene Handaufzugkaliber A&S 8600, das wie die historisch anmutenden Chronometer-Uhrwerke Englands konstruiert ist, gibt der Skelett-Uhr die nötige Kraft.

Um die Uhrwerkmechanik zu bestaunen, wird der Hahn von Arnold & Son geskelettet. Die Skelett-Uhr kann 28 Mal für je 38.900 EUR gekauft werden.

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