Adolf lange und Söhne

Der Adolf Long und die Söhne

A. Lang & Söhne / Wohnen & Arbeit bei A. Lange & Söhne

Sein Bestreben nach Vollkommenheit, seine ausgeprägte Scham und vor allem seine Humanität zeichneten Ferdinand A. Lange aus. Aus diesen Charakterzügen sind unwiderrufliche Grundwerte von A. Lange & Söhne geworden - und prägen noch heute unser Gedankengut und Handel. Um unseren Mitarbeitern zu ermöglichen, diese Grundwerte zu verwirklichen, sorgen wir für ein motivierendes Arbeitsklima, interessante Perspektiven und die Chance zur Weiterbildung.

Sie erhalten von uns ein Gehaltspaket, das Ihre persönlichen Leistungen reflektiert und Sie am Erfolg des Unternehmens teilhaben lässt. In einer der anspruchvollsten Uhrmanufakturen der Schweiz bietet sich ein breites Anwendungsspektrum für Uhrmacher mit allerlei Erfahrung. Ergänzt durch regelmässige Feedback-Gespräche und Weiterbildungsmassnahmen haben Sie die Gelegenheit, sich auf die Bereiche der Uhrenmontage zu vertiefen und auch Managementpositionen zu besetzen.

Hochbegabte Uhrmacher haben die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in Berufen wie Ateliers oder Technik zu entwickeln und das Uhrenhandwerk bei nationalen und regionalen Events zu vertreten. Bei uns finden Sie eine Vielzahl von Einstiegs- und Entwicklungschancen in einem jungen, dynamisch agierenden Mittelständler mit internationaler Unternehmenshintergrund. Auf diese werden Sie im Zuge eines umfangreichen Einführungsprogramms bestens vorbereitet, in dem Sie umfangreiche Einblicke in die Menschen und Erzeugnisse bei A. Lange & Söhne sowie einen Gesamtüberblick über die Organisation und ihre Abläufe haben.

In herausfordernden Aufgabenstellungen, in denen Sie selbständig arbeiten und in der Praktik das, was Sie während Ihres Studiums am meisten begeistert hat, weiter ausbauen können, bietet sich Ihnen eine Change. Sie werden von einem Personalbetreuer betreut und haben nach erfolgreichem Abschluss Ihres Praktikums die Chance, Ihre Karriere zu starten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen in den verschiedensten Bereichen des Unternehmens regelmässig Ferienjobs an.

Weitere Auskünfte über das Bewerbungsverfahren bei A. Lange & Söhne erteilt Ihnen unsere Mitarbeiter.

A. Langer & Söhne 1868 - 1948 - 1948

Im Jahr 1868 nahm der Unternehmensgründer Ferdinand Adolf Lange (links), der Gründer der Glashütte er Uhrmacherkunst, seinen überaus talentierten Nachwuchssohn Richard Lange (rechts) in sein Unternehmen auf. Gesellschaft A. Lange in A. Langer & Söhne. Nach erfolgreicher Gründung der Uhrmacherei Glashütte, die mittlerweile aus vielen kleinen Uhr- und Zulieferfirmen besteht, und seinem Büro als Oberbürgermeister von Glashütte von 1848 bis 1866 wurde Ferdinand Adolf Lange 1869 in den Sachsentag berufen und vertrat den achten Wahlbezirk bis zu seinem Tod im Jahr 1875.

Die soziale Verantwortlichkeit und das starke soziale Commitment waren ein Anlass, das Geschäft des Unternehmens mehr und mehr in die Hand seines Sohns zu geben. Schon 1870, noch vor der Gründung des Deutschen Reiches, wurde mit der Gründung einer Lange Foundation eine hochmoderne Pensionskasse für die Uhrenhersteller von Glashütte geschaffen, die ihrer Zeit weit voraus ist.

1905, zum 60-jährigen Jubiläum der Unternehmensgründung, übergab der Eigentümer des Unternehmens, der Gemeinderat Emil Lange, weitere 55.000 DM an die bereits mit 5000 DM Stammkapital ausgestattete F-E-L-Stiftung. Als Emil Lange 1919 das Unternehmen verließ, erhöhte er den Stiftungsbeitrag noch einmal um 50000 DM. Im sechsten Jahrgang der 1905 veröffentlichten Festschrift der Gesellschaft A. Lange & Söhne finden Sie auf S. 53 einen Artikel mit spannenden Informationen über das damalige bemerkenswerte soziale Engagement des Unternehmens.

"Abschließend sei kurz darauf hingewiesen, dass sich die Gesellschaft A. Lange & Söhne auch um das Wohlergehen ihres ganzen Personal kümmerte, nämlich eine als Pensionsfonds vorgesehene Privatstiftung in Höhe von 50000 Mio. Mk., die arbeitsunfähige Arbeitnehmer oder deren Verwitwete unterstützt, während eine jüngere Privatstiftung in Form einer Privatstiftung ältere Arbeitnehmer unterstützt.

"Ausgehend von dem hier angehängten Bild begrüßt der Kollege C. Lange aus Glashütte in Sachsen, der seit 30 Jahren seine wertvolle Stärke in den Dienste der Fa. A. Lange & Söhne stellt, wieder einmal seine Geschäftsfreunde, mit denen er zum Teil lange Zeit in geschäftlichem Kontakt war. Durch die hervorragende, gepflegte Vertretung des Hauses A. Lange und Söhne, sein umfassendes Fachwissen und seine Geschäftserfahrung, die er allen seinen Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern gerne zur Seite stellt, ist ein recht großer Bewundererkreis unter den dt. Uhrenmachern entstanden.

Stattdessen ist er auf der Grundlage der Satzung der Lange & Söhne Pensionskasse zum Stichtag zurückgetreten. Er wird sein Unternehmen und insbesondere die jüngere Generation, die nun die Schwierigkeiten seiner Reiseaktivitäten für ihn in Angriff nimmt, sicherlich weiter beraten. Es sei Hr. Lucer eingeräumt, dass er lange Zeit seine beste gesundheitliche Verfassung genießt, so dass es ihm möglich ist, einen eher schönen Abend seines Lebens zwischen den prächtigen Glasshütter Gipfeln in Begleitung der anderen Veteranen unseres Berufsstandes zu verbringen.

"1871 - Am ersten Tag wird Emil Lange in das Unternehmen seines väterlichen und seines Bruder Richard Lange übernommen. Im Jahr 1873 wird das Unternehmen in den USA zum Patenteigentum für seine Aluschrauben angemeldet. In dem 1873 erbauten, geräumigen Wohngebäude und der dazugehörigen Werkhalle durfte Ferdinand Adolf Lange nur zwei Jahre lang die Ergebnisse seines Lebens geniessen, bis er am dritten Tag 1975 im Alter von 60 Jahren aus dem Haus geworfen wurde und an einem Hirnschlag starb.

Nach dem Tode des Unternehmensgründers Ferdinand Adolf Lange setzen die Söhne Richard und Emil Lange das Unternehmen A. Lange & Söhne um. Das Unternehmen A. Lange & Söhne wurde 1876 auf der I. Welt-Ausstellung "International Exhibition of Arts, Manufactures and Products of the Soil and Mine" in Philadelphia, USA, von der Fachjury mit Expertenmeinungen und der Verleihmedaille der Welt-Ausstellung für seine hervorragende "Arbeit am Bau sowie die sehr praktische Gestaltung der Einzelteile von Taschenwerken und wegen einer sehr genialen, praxisnahen Aufwertung der Ankerhemmung" ausgezeichnet.

"In Anwesenheit von Richard Lange wird am Sonntagmorgen am Sonntagmorgen des Jahres 1877 auf einer Sitzung des Verbandes der Uhrmacher in Berlin eine Tischuhr der neuen Marke DUF ( "Deutsche Uhrenfabrikation") von Lange & Söhne präsentiert und aufbereitet. In der überregionalen, auflagenstarken Wochenschrift "Die Gartenlaube" erscheint ein ausführlicher Artikel, in dem die Lebenswerkleistung von Ferdinand Adolf Lange erneut anerkannt wird.

Die " Deutsch-Uhrmachezeitung " meldet 1882 über eine Änderung des früheren Firmennamens wie folgt: " Der Eintrag "Deutsche Uhrenfabrikation Glashütte i. S." wird neben der Firmierung "A. Lange & Söhne" auch in das Firmenbuch beim Landgericht Lauenstein eingetragen. Im Jahr 1882 wird der Firmenname "A. Lange & Söhne" in das Firmenbuch aufgenommen. Dies lag daran, dass die an A. Lange & Söhne adressierte Mail oft nur die Adresse "Deutsche Uhrmacherfabrikation Glashütte i. S." hatte und dann von der Filiale als unzustellbar zurückgegeben wurde.

"1883 - Das Unternehmen erhält ein Patente für die Entwicklung eines gefederten Scharnir-Stiftes für das Taschenuhrengehäuse. Im Jahr 1886 - Das Unternehmen entwirft eine Uhr mit zwei Zeigern. Im Jahr 1887 - Richard Lange entwirft einen Taschenchronographen mit Schnecken- und Federkemper. Noch im selben Jahr produzierte das Unternehmen eine doppelte Stoppuhr, die mit einer Schlepphand ausgestattet war.

Richard Lange, der erste Sohn des Unternehmensgründers Adolf Lange, der das Geschäft nach dem Tode seines Gründers 12 Jahre lang zusammen mit seinem Schwager Emil geleitet hatte, verlässt das Werk aus Gesundheitsgründen, so die Presse. Danach leitet Emil Lange das Geschäft als Alleingesellschafter weiter. 1889 beschreibt Richard Lange in einem Beitrag in der Dt. Uhrmacher-Zeitung die große Uhr mit dem schwersten und wohl längsten Klavier der Erde, das Ferdinand Adolf Lange in dem neuen Wohn- und Geschäftshaus der Fam. Lange installiert hat.

Im Jahr 1891 wird Richard Lange zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Dt. Uhrenschule ernannt und ersetzt seinen eigenen Schwager Emil. Mit der von Richard Lange entwickelten und am 18. Juni 1891 mit dem kaiserlichen Patent Nr. 60071 patentierten Chronometer-Hemmung wurde eine erhebliche Verkleinerung des Wippenwerks erreicht und erhebliche Vorzüge gegenüber der Ankerhemmung und den bisher verwendeten Chronometer-Hemmungen geboten.

Im Jahr 1893 - A. Lange & Söhne erhält auf der Weltausstellung in Chicago drei erste Preise. Noch im selben Jahr wird die Patentfeder von A. Lange & Söhne in Serie gebracht. Zu den begehrten Exponaten der Fa. A. Lange & Söhne auf der 1893/94 stattfindenden Welt-Ausstellung in Chicago gehörte ein Präzisionsmessgerät der Sonderklasse.

Mit dem " Ausdehnungsmessgerät " der Gouverneure der Lange'schen Gesellschaft wurde die Gleichförmigkeit der Dehnung an den beiden Ausgleichsarmen der Ausgleichsreifen bestimmt. Nach dem Erhalt eines Patents für eine neue Torsionsfeder für Taschenuhrengehäuse durch Dürrstein & Co. meldete Emil Lange 1893 ein Patentverfahren für eine weitere Optimierung der Gelenkfeder bei A. Lange & Söhne an.

Mit der Patenterteilung am 6. Juli 1893 mit der Patentschrift 6879 folgt die Verbesserung der Werbefeder, die das erste von Emil Lange erwarb. Auf die Spannvorrichtung der Regelschraube an der Rückstellfeder, dem "Schwanenhals", erhielt die Gesellschaft am 1899. Dezember 1899 das schweizerische Patentschutzrecht Nr. 15832 in Class 64.

Im Jahr 1899 - die Weiterentwicklung der Karusselluhr oder der Drehwelle ist im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Kaliber des Unternehmens Glashütte rechtlich durchgesetzt. Das Unternehmen A. Lange & Söhne meldete am 12. September 1899 beim Reichspatentamt ein von Richard Lange weiterentwickeltes Taschenuhrenwerk mit rotierenden Getriebeteilen an, das durch ein Sprühmuster zu schützen ist. Im Jahr 1899 wird in der zagrÃ??ndischen Zeitung veröffentlicht, dass der Gesellschaft des Zagreber Uhrmachers B. Wolf das ausschlieÃ?liche Recht eingerÃ?umt wurde, Lange-Uhren von der Gesellschaft A. Lange & Söhne nach langwierigen Anstrengungen zu verkaufen.

1900 übergab die Fa. A. lange & Söhne die A. lange & Söhne die A. 44013 an die Deutsche SEWARTE Hamburg zur Überprüfung und Erteilung eines Prüfzeugnisses. Im Jahr 1904 - A. Lange & Söhne erhält für ihren Marinechronographen deutscher Herkunft die Nr. 12, die erste Prämienprämie von 1200 DM. Damals hatte die Reichsmarine bereits 25 Marschchronometer und 210 Aussichtsuhren aus dem Unternehmen gekauft.

A. Lange & Söhne war das erste Unternehmen, das Zeitmesser mit einer Nickel-Stahl-Unruh des Uhrenherstellers Richard Grießbach aus Glashütte für den Wettbewerbs-Chronometer-Test 1903/04 einreichte. Die Veröffentlichung dieser sechsten Ausgabe ist nach unserer Überzeugung eine Antwort auf allgemeine Wünsche und hofft, dass diese Publikation dazu beiträgt, den weltweiten Ruf und die Qualität unserer Lange-Uhren zu verbessern.

A. Langer & Söhne" A. Lange & Söhne" 1905 - Der Name "A. Lange & Sohn's Original Gläserhütter Lange Uhr" wird in die Zeichnung beim Reichspatentamt aufgenommen und damit geschützte Waren. Im Jahr 1906 stellt Stadtrat Emil Lange seinen eigenen Schwiegersohn Otto Lange als Miteigentümer des Unternehmens A. Lange & Söhne vor.

Dies sichert die Familientradition, das Unternehmen als Familienbetrieb für die nächste Generationen weiterzugeben. Im Jahr 1907 - Das Unternehmen erhält eine Goldmedaille auf der Bundeswehr-, Marine- und Colonialausstellung in Berlin. Im Jahr 1908 - Die ersten, zweiten und vierten Prämien des Wettbewerbstests gehen an die Fa. Lange.

Im Jahr 1910 - Ernennung der Fa. A. Lange & Söhne zum Vorstandsmitglied der International Jury der Weltausstellung in Brüssel. Im Jahr 1907 wird dem Unternehmen im Rahmen der Bundeswehr-, Marine- und Colonialausstellung in Berlin eine Goldmedaille verliehen. Im Jahr 1908 - Die ersten, zweiten und vierten Prämien des Wettbewerbstests gehen an die Fa. Lange.

Im Jahr 1910 - Ernennung der Fa. A. Lange & Söhne zum Vorstandsmitglied der International Jury der Weltausstellung in Brüssel. Am I. May 1919, aus Gründen des Alters und sicherlich auch, weil er erkannte, dass die neue Ära und die damit einhergehenden neuen Anforderungen viel Mühe erforderten, übergab KOMMERZENTRAT Emil Lange sein Unternehmen in die Obhut seiner drei Söhne Otto, Rudolf und Gerhard.

Im Jahr der Hochinflation war auch die Gesellschaft A. Lange & Söhne verpflichtet, ihr eigenes Sofortgeld in Gutscheinform at zu drücken und es an ihre Mitarbeiter für Lohnzahlungen auszuhändigen. Mit dem Ersten Weltkonflikt und der Pensionierung von Emil Lange, dem langjährig Alleingesellschafter des Unternehmens, und der Fortführung des Unternehmens durch seine Söhne Otto, Rudolf und Gerhard gab es gravierende Änderungen in der Produktionstechnik des Unternehmens.

Richard Lange wurde am 1845 - vor 165 Jahren - als zweiter Nachkomme des Gründers der Uhrmacherei Glashütte, Ferdinand Adolf Lange, auf die Welt gebracht. Richard Langes achtzigster Jahrestag wurde im Jahr 1925 von der Presse zum Anlaß genommen, mehrere Beiträge zum Jubiläumswerk zu leisten, neben Gratulationen auch als langjährige Aufsichtsratsvorsitzende der Dt. Uhrmacherschule Glashütte.

A. Lange & Söhne konnte sich in den Folgejahren diesem Entwicklungstrend für die neue Taschenuhrenmarke "OlLIW" und für die Armbanduhren von A. Lange & Söhne mit schweizerischen Uhrwerken nicht entziehen. Weil das Unternehmen selbst keine eigene Zifferblattproduktion hatte, bestand eine mehrjährige Geschäftsverbindung mit der Metallzieherei Weber & Baral in Pforzheim, die durch die folgende Korrespondenz dokumentiert ist.

Im Jahr 1927 - Eine Filiale der Uhrfabrik A, Lange & Söhne in der Schweiz. Das Uhrenwerk A. Lange & Söhne, Glashütte i. Sa., hat eine Filiale unter dem Namen A. Lange & Söhne, Deutsches Uhrenwerk Glashütte, ä Glashütte, succursale de Geneve in Genf-Plainpalais gegründet, die durch einen der Partner Adolf Otto Lange, Wilhelm Rudolf Lange und Hans Gerhard Lange, alle in Glashütte (Sa,), oder durch Paul Piagét von Les Bayards (Neuchâtel) in Petit-Saconnex auftritt.

Diejenigen, die - wie die Fa. A. Lange & Söhne - keine eigenen Armbanduhrenkaliber hatten, waren auf der Suche nach unkonventionellen Wegen. Beispielsweise hat das Unternehmen Junghans in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen eigene Uhrwerke in hochwertigen A. Lange & Söhne Goldgehäusen geschalt und als Junghans-Uhren auf den Markt gebracht. Das Unternehmen hat seine eigenen Uhrwerke als Junghans-Uhren eingeführt.

Die sowjetischen Flugzeuge greifen am Morgen des 9. März 1945 die Kampftruppen an und zerstören unter anderem das Lange-Fabrikgebäude. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war dies der Ausgangspunkt für A. Lange & Söhne. Den wenigen qualifizierten und fortschrittlichen Arbeitern, die mit Unrofa und Lange versuchten, etwas wieder auf die Füße zu bekommen, wurde ein Lächeln entlockt.

"Es geht weiter: "Nach relativ kurzer Zeit konnte Lange die Fertigung von Marinechronometern und Überwachungsuhren Kal. 46 und Kal. 1 wieder aufnehmen. Halbfertigprodukte waren für diese Armbanduhren noch erhältlich. "Interessant für die schwierige Zeit des Neubeginns ist auch ein von Lange im Frühling 1947 fertiggestelltes Uhrwerk der damaligen Uhrenmanufaktur Glashütte i/Sa. AG (UROFA), das die Uhrenmanufaktur Glashütte i/Sa. AG (UFAG) wegen ihrer kriegsbedingten Fertigung bis 1945 nicht mehr herstellen konnte.

Es wurde der bisherige UFAG-Firmenname ausgefräst und die für Lange-Uhren verwendete Firmenunterschrift angebracht. Unabhängig davon, dass die Uhr von A. Lange & Söhne wieder zusammengebaut und feingeschliffen wurde, blieb das ursprüngliche Uhrwerk das, was es immer war: das Werk 2 der Deutsche Präzisions-Uhrenfabrik Glashütte in Sachs. e.G.m.b. H. ", das nach ihrem Bankrott von UROFA und UFAG mitgenommen wurde.

Da dieses Uhrwerk einst in einem harten Wettbewerb mit den von Lange hergestellten Armbanduhren stand, ist es eine besondere Spezialität. Gleichzeitig setzte die Maschinenfabrik Lange & Söhne die Fertigung der Kalibrierungen 48 und 100 fort. Das Unternehmen A. Lange & Söhne wurde durch Beschluß der Sachsischen Landtagsregierung vom dritten Quartal 1948 zur Entsendung des Unternehmens auf der Basis des Beschlusses SMAD Nr. 124 vom 31. Dezember 1945 und der Bekräftigung der von SMAD gefaßten Beschlüsse, Beschluß Nr. 64 vom 17. April 1948, verstaatlicht; diese Beschlußfassung steht im Einklang mit den folgenden Rechtsgrundlagen und dem damals in der Sowjetzone gültigen Recht.

Der neue Firmenname der früheren A. Lange & Söhne, der 1948 vom DWK unter der zentralen Führung festgelegt, unter der Firmennummer 37/376/1005 eingetragen und in der Liste aller Industrieunternehmen dokumentiert wurde, lautet "Lange & Söhne Vater. Die rechtlich selbständige Gesellschaft "MECHANIK Vereinigung Volkswirtschaftliche Betriebe der Foto-, Kino- und Büromaschinen-Industrie", die im Freistaat Sachsen gegründet wurde, erhielt 36 weitere Gesellschaften sowie die zuvor unter der Zentralverwaltung des DWK befindliche Lange & Söhne Verstaatlichung der Gesellschaft in der Zwischenzeit durch Beschluß der Sachsensischen Staatsregierung vom MÃ??rz 1948 im Mai 1948 in Verwaltungsform zu Forschungszwecken.

Ungeachtet dessen wurde der Firmenname auf Anweisung des VVB zu einem noch zu bestimmenden Termin zum zweiten Mal in "Mechanik Lange & Söhne VEB" geändert. Durch die Integration in den "VEB Maschinenbau Gläserhütter Uhrenbetriebe" läuft der selbstständige Firmenname des Traditionsunternehmens A. Lange & Söhne aus. Das Produktionsprogramm der Gesellschaft für Marinechronometer des Kalibers 100, für Observationsuhren des Kalibers 48, für Männerarmbanduhren der Kaliber 48 und 1 sowie die Weiterentwicklung des Stoppuhrkalibers 65 wurde von der GUB von der GUB in die Tat umgesetzt und fortgesetzt.

Mehr zum Thema