Gustav Becker

ustav Becker.

mw-headline" id="Leben_und_Uhrmacherische_Leistung">Leben und clockmacherische Leistung[Arbeiten | < Quelltext bearbeiten] Das ist Gustav Becker (1819-1885). Gustav Eduard Becker (*27. May 1819 in Öls, Kreis Öls, Schlesien; www. Oel;

ww. Oel, Kreis Schlesien; www. Oel; ww. Oel; 14. Sept. 1885 in Berchtesgaden) war ein deutschstämmiger Uhrenhersteller und -manufaktur sowie Gründer der Uhrmachermarke Gustav Becker.

Die Uhrmacherei in Niederschlesien wurde von Gustav Becker erlernt und sein Wissen auf Fahrten zu Uhrenmachern in Deutschland, Österreich[1] und der Schweiz erweitert. Nach seiner Rückkehr nach Niederschlesien 1845 und seiner Heirat siedelte er sich anfangs 1847 in Freiburg im Kreis Schweidnitz an. Becker hat dort am I. A. 1847 ein Uhrmachergeschäft eröffnet[3].

Daraus entstand ein umfangreiches Werk. In den folgenden Jahren nahm die Erzeugung rapide zu, bis 1875 hatte die Erzeugung bereits die 300.000er Grenze überschritten. Auf weltweiten Messen konnte Becker Auszeichnungen erhalten, unter anderem in London, Paris, Sidney, Melbourne, Berlin und Amsterdam. Gustav Becker hat Freiburg (Schlesien) im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts zu einem der wichtigsten Orte für die industrielle Uhrenherstellung in Deutschland entwickelt.

Werke aus dem Werk von Gustav Becker zeichnen sich durch eine besonders hochwertige Technologie und Materialqualität aus. Diese hohen Qualitätsstandards entwickelten sich zu einem Problemfall, als Beckers Uhrenfabrik ab 1880 einer starken Konkurrenzsituation aus dem Schwarzwald ausgesetzt war. Die Verkäufe von kostbaren Standuhren brachen drastisch ein, so dass Becker gezwungen war, preiswertere Frühlingsuhren mit einfacheren Uhrengehäusen im Angebot zu haben.

Im Jahr 1885 weihte Becker am gestrigen Tag seine Jubiläumsanduhr mit der Seriennummer 500. 000 an seinem über sechzigsten Jahrestag dem Bundeskanzler Otto von Bismarck. Auf einer Bayernreise starb Gustav Becker am 13. August 1885 in Berlingaden. Mit großem Mitgefühl wurde er am 18. Juli 1885 im schwäbischen Freiburg bestattet.

Auf dem ehemaligen Freiburgischen Familienfriedhof blieb sein Familiengrab ein ganzes Jahr nach seinem Tode bestehen (Schles.). Nach Beckers Tode wurde das Werk fortgesetzt und 1899 unter dem Firmennamen Vereinigte Freiberger Uhrmacherkunstwerke AG mit anderen Firmen fusioniert. Die Gesellschaft wurde von Gustav Becker gegründet. Mit dem Zweiten Weltkonflikt wurde die Herstellung von Gustav Becker Armbanduhren eingestellt.

Hrsg.: Dt. Gemeinschaft für Chronik e. V. Nürnberg 2017 ISBN 978-3-941539-92-1 Peter Starsy: Gustav Becker (1819-1885). Karl G. Bruchmann: Becker, Gustav Johann Eduard. Freiburg, am Main, 1. Januar 1847. Gustav Becker. Die offizielle Botschafterin von Freiburg, Sechster Band, Nr. 15, 1847.